Mit dem ersten Text beginnen

21. Dezember 2011

An unserem Ort lesen wir gemeinsam täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu den Texten?  Zum ersten Text hier klicken.

In zehn Schritten durch die Bibel – Falls Du in kurzer Zeit die Kernaussagen der Bibel entdecken möchtest, ist dieses Bibelstudium genau das Richtige für Dich. – 10 biblische Impulse PDF  (Verbesserungsvorschläge sind erwünscht)   Du bist eingeladen, Deine persönlichen Beobachtungen zu diesen Texten als Kommentar weiterzugeben und andere damit zu ermutigen.  hier klicken


Umkehrung in Ismael

8. Dezember 2021

Spannend ist, dass in der Bibel Ismael und seine Söhne nicht als Gottesanbeter erwähnt werden. Doch der Glaube an den ewigen Schöpfergott wurde von Abraham über seinen Sohn Midian, Sohn von der Ketura, bis zum Priester Jetro weitergegeben. Die Ismaeliter lebten an der Schnittstelle zu Ägypten und die Söhne der Ketura an der Weihrauch-Straße von Südarabien bis ans Mittelmeer. Ismael und Isaak geben immer wieder Anlass für wilde Spekulationen und Theorien. Doch ein genaues Hinhören in die biblischen Texte lohnt sich.

Gott handelt nicht gemäß menschlicher Erwartungen, sondern nach seiner Gnade.

Der Isaak-Segen kam durch Jesus zu den Arabern. Sie waren beim Pfingstwunder in Jerusalem vertreten (Apostelgeschichte 2,11).

Die Umdeutung Ismaels, des im Unglauben gezeugten Sohnes, zum wichtigsten Sohn Abrahams macht deutlich, dass die Verkündiger des Korans die Botschaft der Bibel nicht verstanden haben. Die Zeugung Ismaels mit Hagar war ein Akt des Misstrauens gegen Gott und seiner Verheißung der unverdienbaren Gnade.

https://www.obrist-impulse.net/abraham-versoehnung-am-grab


Abraham – Versöhnung am Grab

4. Dezember 2021

Ismael und Isaak begraben gemeinsam ihren Vater. Die gemeinsame Nennung von Ismael und Isaak in 1. Mose 25,9 ist ein ermutigender Schluss vom Leben des Abrahams.

Gott handelt nicht gemäß menschlicher Erwartung, sondern nach seiner Gnade.

Ismael und Isaak geben immer wieder Anlass für wilde Spekulationen und Theorien. Doch ein genaues Hinhören in die biblischen Texte lohnt sich.

Montag, 6. Dezember, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/abraham-versoehnung-am-grab


Der Lobgesang von Zacharias

2. Dezember 2021

Erfüllt vom Heiligen Geist ermutigt der jüdische Priester Zacharias sein Umfeld und Maria (Lukas 1,67-79).

Gott besucht uns. Gott ist nicht ein ferner, unerreichbarer Gott, sondern ein Gott, der bei uns ist und uns sucht.

Gottes Erbarmen zu den Glaubensvätern wird nun vollendet (Vers 72). Gott hält was er verspricht.

Wie bei Abraham kann Gott gleichzeitig im Himmel und auf der Erde sein (1. Mose 18).

Es ist etwas Besonderes, dass wir Gott lieben können und keine Angst vor ihm haben müssen (Vers 74-75).

Die Erfahrung der Vergebung und die Zusage des Heils verändert unser Leben (Vers 77).

Das göttliche Licht besucht uns, um uns den Weg aus der Finsternis heraus zu zeigen und uns auf dem Weg des Friedens zu leiten.

weiterlesen →  https://www.obrist-impulse.net/der-lobgesang-von-zacharias


Das Paradox des Leidens

29. November 2021

Leiden bringt uns an die Grenze des Verstehens und führt in die Welt des Vertrauens.

Leiden ist in der Offenbarung nicht ein Ausdruck von Versagen, sondern vom Sieg. Das Ziel unseres Lebens ist nicht, leidensfrei zu sein, sondern durch Leiden zu ernten. In der Hilfsbedürftigkeit sollen wir Gottes Hilfe erleben.

Eigentlich sollten wir in unserem Leben entdecken, dass gegenseitige Hilfe etwas Erfüllendes ist. Glauben bedeutet Vertrauen, dass Gott es gut mit mir meint und mich im dunklen Tal an seiner Hand nimmt und mich hinausführt. Die wichtigste Erfahrung ist dabei die Gegenwart Gottes.

Zu guter Letzt will der Teufel Jesus eine Abkürzung anbieten und ihm alles Leid ersparen. Doch Jesus befiehlt dem Teufel, wegzugehen (Matthäus 4 Vers 10).

Vieles verstehen wir nicht, doch paradoxerweise kann sich unsere Beziehung zu Gott im Leiden vertiefen. So kann das Leiden zum Segen werden.

weiterlesen: https://www.obrist-impulse.net/paradox-des-leidens


Das Paradox des Frommen

26. November 2021

Jesus erzählt in Lukas 18,9-14 ein Gleichnis von einem Pharisäer und einem Zöllner, weil einige seiner Zuhörer von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt sind und die anderen verachten.

Der Pharisäer dankt Gott, dass er nicht so ist wie der Zöllner. Er ist religiös. Dankt sogar Gott. Aber er braucht Gott nicht. Sein Gebet dreht sich um sich selbst und er kommt ohne Gott aus. Er wertet und verurteilt die anderen Menschen.

Der Zöllner dagegen schaut ganz beschämt zu Boden und sagt: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“ Er erkennt, dass er Gott braucht. Dass Gott seinen Mangel ausgleicht. Jesus sagt: „Dieser ging gerechtfertigt nach Hause.“ Wegen seiner Einsicht wurde er ein Gerechter vor Gott.

Jesus beendet die Geschichte mit der Aussage: „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Wer denkt, er sei so hoch, dass er die Hilfe Gottes nicht braucht, wird eines Tages einsehen müssen, dass er so vor Gott nicht bestehen kann.

Wer aber zugibt, dass er die Hilfe Gottes braucht, dem fügt Gott hinzu, was ihm mangelt. Einsicht und nicht ein perfektes Leben öffnen uns die Tür zu einem Leben mit Gott. Erniedrigen bedeutet, zu seiner Bedürftigkeit stehen und Hilfe immer dankbarer in Anspruch zu nehmen. Wer dazu zu stolz ist, kommt aus eigener Kraft nicht ins Ziel.

https://www.obrist-impulse.net/das-paradox-des-frommen


Erneuert euer Denken

23. November 2021

Im vorangehenden Abschnitt sprach Paulus von Einheit, Ergänzung und Mündigkeit. Doch wie wird man ein mündiger Christ? Indem man das alte Leben wie ein Kleid ablegt, entsorgt und als erneuerter Mensch lebt, schreibt Paulus in Epheser 4,17-32.

Folgende Punkte sind Paulus wichtig: Harmonie mit Gott (Heiligkeit und Gerechtigkeit), Wahrheit, Selbstbeherrschung und Umgang mit Besitz.

Die Veränderung beginnt im Denken (Vers 17) und wird dadurch geprägt, wem und was ich in meinem Leben Raum gebe (Vers 27). Erneuerung geschieht von innen nach außen.

Kurz zusammengefasst sollen wir gütig und barmherzig sein und nicht zur Selbstjustiz greifen (Vers 32). Gütig sein bedeutet eine unverdiente Zugabe. Barmherzigkeit gleicht den Mangel des Nächsten aus. Vergeben bedeutet, Gott das Richten zu überlassen und persönliche Wiederherstellung von ihm zu empfangen.

weiterlesen →  https://www.obrist-impulse.net/erneuert-euer-denken


Jünger auf stürmischer See

16. November 2021

In Matthäus 14 wird uns berichtet, wie die Jünger auf dem stürmischen See waren und Jesus auf dem Wasser zu ihnen kam (Matthäus 14,27-33).

Jesus, diese Geschichte zeigt sehr gut auf, was Glauben heißt. Erstens, dir zu vertrauen. „Habt Vertrauen“ – „Ich bin es, fürchtet euch nicht“. Hilf uns, dass wir auf dich vertrauen, denn so müssen wir uns nicht mehr fürchten.

Zweitens lernen wir, auf dein Wort hin zu handeln. Petrus hat nicht aus Abenteuerlust gehandelt. Auf dein Wort hin hat er Unmögliches gewagt. Hilf uns, dass wir hören, was du uns in unsere persönliche Situation hinein sagst.

Und dann kommt die Krise, als Petrus nicht mehr auf dich schaut, sondern auf sich. Ein treffendes Bild auch für uns. Hilf uns, dass wir auf dich schauen und nicht auf die Umstände und Stürme in unserem Leben.

Ein weiteres Bild: Petrus schreit zu dir, und du streckst ihm deine Hand im entgegen. Danke, dass du unsere Gebete hörst und uns deine Hand entgegenstreckst, die uns auch mitten im Sturm hält.

Durch unsere Krisen erleben wir: Du bist Gottes Sohn. Dich beten wir an und geben dir alle Ehre dafür, dass du uns Menschen nachgehst und uns hältst, wenn wir zu versinken drohen. Amen.

https://www.obrist-impulse.net/inspiration-fuers-gebet-aus-dem-leben-von-petrus


Aufruf zur Einheit

11. November 2021

Paulus zeigt in wenigen Worten in Epheser 4,1-16 auf, was im Miteinander von Christen wichtig ist: Einheit, Ergänzung, Mündigkeit.

Anstatt sich voneinander abzugrenzen und sich gegenseitig den Glauben abzusprechen, sollen wir die Einheit im Geist bewahren. Mit dem Ausdruck: „ertragt einander in Liebe“ wird klar, dass Christsein nicht Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern eine Liebe, die unterschiedliche Standpunkte aushält.

Der folgende Gedanke der Ergänzung zeigt auf, dass Unterschiedlichkeit zum System gehört. Wenn das gegenseitige Dienen nicht funktioniert, dann wird die Kirche steif und bewegt nicht.

Das Ziel ist, dass jeder Einzelne mündig wird und sich nicht von jeder beliebigen Lehre aus der Bahn werfen lässt. Alle sollen zu der Erkenntnis gelangen, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Der Fokus liegt darin, dass Menschen aufgebaut werden und in ihrer von Gott gegebenen Bestimmung unterstützt werden.

weiterlesen →  https://www.obrist-impulse.net/aufruf-zur-einheit


Inspiration fürs Gebet aus dem Leben von Petrus

10. November 2021

Im letzten Beitrag Beten mit der Bibel“ haben wir uns von Petrus für das Gebet inspirieren lassen. Nun setzen wir diese Serie fort. Wir nehmen einige markante Begebenheiten aus dem Leben von Petrus und reden darüber mit Jesus und dem himmlischen Vater.

Im ersten Block geht es um das Vertrauen in die Worte von Jesus, sich dienen zu lassen, ums Ausharren und um die Enttäuschung in der Selbstüberschätzung.

Dann sehen wir auf die Auferstehungskraft und die Liebe zu Jesus.

In einem weiteren Teil geht es um das neue Leben.

 Beten mit der Bibel, Donnerstag, 11. November, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/inspiration-fuers-gebet-aus-dem-leben-von-petrus


Abraham – Repräsentant Gottes

31. Oktober 2021

Wir sehen auf die Außenwahrnehmung von Abraham. Sie kommt im Bund von Abraham und Abimelech am Schwurbrunnen in Beerscheba zum Ausdruck. Abraham wird respektiert, weil Gott hinter ihm steht. 

Sendung Spiritualität, Montag, 1. November, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Das Spannende ist, dass er nicht den Bund schließen will, weil er Abraham fürchtet. Sondern weil er gesehen hat, wie sein Gott ist.

Gott offenbart sich an fehlerhaften Menschen und er benutzt dazu auch schwierige Situationen.

Abraham nimmt sich nichts selbst, sondern er lässt es sich geben. Der Glaubende kann auf Gott warten. Abraham lässt sich von Gott beschenken und erlebt damit, wie Gott für ihn sorgt.

Wer nach Gottes Ordnungen lebt, wird manchmal wie ein Fremder wahrgenommen. Wie ein Abraham, der in keiner Stadt heimisch wurde.

 Gottes Güte soll in unserem Leben sichtbar werden.

Wir lesen dazu die Geschichte aus 1.Mose 21,22-34.

https://www.obrist-impulse.net/abraham-repraesentant-gottes


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