Mit dem ersten Text beginnen

21. Dezember 2011

An unserem Ort lesen wir gemeinsam täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu den Texten?  Zum ersten Text hier klicken.

In zehn Schritten durch die Bibel – Falls Du in kurzer Zeit die Kernaussagen der Bibel entdecken möchtest, ist dieses Bibelstudium genau das Richtige für Dich. – 10 biblische Impulse PDF  (Verbesserungsvorschläge sind erwünscht)   Du bist eingeladen, Deine persönlichen Beobachtungen zu diesen Texten als Kommentar weiterzugeben und andere damit zu ermutigen.  hier klicken


Jesus stillt die Sehnsucht nach Leben

17. Juni 2021

Die innersten Bedürfnisse der samaritanischen Frau am Jakobsbrunnen (Johannes 4,1-29) sind nicht gestillt, obwohl sie sich in Fragen der Religion auskennt und um den Messias weiß. Jesus zeigt ihr auf, was im Leben entscheidend ist (Johannes 4,22).

Sendung Spiritualität, Leben mit der Bibel, Donnerstag, 17. Juni 2021, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/jesus-stillt-die-sehnsucht-nach-leben


Abraham – Segen durch Aufgabe

6. Juni 2021

Abraham ist zusammen mit seinem Neffen Lot ins verheißene Land gezogen. Kaum erwählt und reich gesegnetschon gibt es Probleme. Das Miteinander geht auseinander. Solche Situationen gibt es auch bei uns. Wir lassen uns inspirieren von 1.Mose 13.

Abraham – Segen durch Aufgabe, Montag, 7. Juni, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/abraham-segen-durch-aufgabe


Beten mit der Bergpredigt

26. Mai 2021

Jesus legt in der Bergpredigt einen neuen Fokus.

Er will sein Reich nicht mit den Starken bauen, sondern das Augenmerk auf die Schwachen legen.

Er hebt die Not nicht auf, sondern gibt darin Hoffnung.

Er unterwirft nicht mit Macht, sondern wirbt in Liebe.

Mehr dazu in der Sendung: Beten mit der Bibel, Donnerstag, 27. Mai 2021, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/beten-mit-der-bergpredigt


NICHT GLÄNZEN, SONDERN ERGÄNZEN

22. April 2021

Eine Geschichte in der Bibel ist besonders herausfordernd. Es ist die Geschichte von Hananias und Saphira in der Apostelgeschichte 5. Beide starben, als sie nicht das ganze Geld vom Verkauf ihres Grundstückes der Kirche abgaben.

Was will diese Geschichte uns sagen? Ganz kurz zusammengefasst: In Gottes Reich geht es nicht ums Glänzen, sondern ums Ergänzen.

Leben mit der Bibel, Freitag, 23. April, 14 Uhr, Apostelgesichte 4,32 bis 5,14, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/nicht-glaenzen-sondern-ergaenzen


Abraham – Glauben, ohne zu sehen

15. April 2021

Glaube ist ein inneres Wissen um Dinge, die man nicht sieht, welche sich im Leben bestätigen. Hebräer 11,1

Es war für mich sehr interessant, als ich merkte, dass wir den Glauben von anderen oft mit unseren eigenen Erfahrungen interpretieren. Doch das Selbstverständnis anderer Religionen ist oft anders.

Glauben bedeutet im Judentum, jüdisch zu leben. Wenn man ein Buch über den jüdischen Glauben liest, dann wird dort viel über Rituale gesprochen. Das Judentum konzentriert sich nicht auf ein Leben nach dem Tod, sondern auf das Leben davor.

Muslime haben einen ganz anderen Ansatzpunkt. Jeder Mensch ist bei seiner Geburt und gemäß seiner Natur ein Muslim. Nach muslimischem Verständnis geht es im Glauben darum, den Menschen wieder in seine ursprüngliche Bestimmung zu bringen, indem der Mensch sich Allah unterwirft.

Die Identitätsfrage ist ein wesentlicher Unterschied zwischen den drei Religionen. Im Judentum ist man eine nationale Schicksalsgemeinschaft. Im Islam unterwirft man sich als Knecht, Diener oder Sklave Allahs Willen. Im christlichen Glauben begegnet uns Gott in Jesus und nimmt uns als seine Kinder an, wenn wir uns auf sein Angebot der Vergebung durch den Tod von Jesus am Kreuz annehmen.

Was macht den Glauben von Abraham aus christlicher Perspektive aus?

  • Abraham wird persönlich von Gott angesprochen
  • Er entscheidet sich, mit Gott unterwegs zu sein
  • Abraham glaubt, dass Gott alles vollbringt und er selbst ohne Gott nichts tun kann
  • Abraham vertraut, ohne zu sehen
  • Gott ist nicht an einem bestimmten Ort
  • Abraham sagt Danke

weiterlesen  https://www.obrist-impulse.net/abraham-glauben-ohne-zu-sehen


Abraham – Glauben, ohne zu sehen

28. März 2021

Glaube ist ein inneres Wissen um Dinge, die man nicht sieht, welche sich im Leben bestätigen. Hebräer 11,1

Abraham – Glauben, ohne zu sehen, Montag 29. März, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Wir beschäftigen uns mit der Charakteristik des Glaubens. Abraham ist ein Beispiel im Glauben. Was macht den Glauben von Abraham aus? Was sind die Unterschiede im Glauben von Juden, Christen und Muslimen?

  • Abraham wird persönlich von Gott angesprochen
  • Er entscheidet sich mit Gott unterwegs zu sein
  • Abraham glaubt, dass Gott alles vollbringt und nichts aus eigener Kraft geschieht
  • Abraham vertraut, ohne zu sehen
  • Gott ist nicht an einem bestimmten Ort
  • Abraham sagt Danke

https://www.obrist-impulse.net/abraham-glauben-ohne-zu-sehen


Abraham sieht voraus

19. März 2021
  1. Mose 15,13 Gott sprach zu Abram: Deine Nachkommen werden als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört. Sie werden dort als Sklaven dienen und man wird sie vierhundert Jahre lang unterdrücken. …16 Erst die vierte Generation wird hierher zurückkehren; denn noch hat die Schuld der Amoriter nicht ihr volles Maß erreicht.

Abraham wird nicht nur ein Volk und Land verheißen. Ihm wird auch gezeigt, was seine Nachkommen durchmachen müssen. Im Traum wird die ganze Geschichte vom jüdischen Volk vorgezeichnet.

In Vers 16 finden wir einen wichtigen Hinweis. Die lokale Bevölkerung hat das Maß ihrer Schuld noch nicht erreicht. Als Israel mehrere Hundert Jahre später das Land einnahm, war das Maß voll. Die Bevölkerung Kanaans wollte sich auch nicht wie die Prostituierte Rahab vor dem Gott beugen, dem dieses Land gehört.

Gott sieht unser Leben aus einer anderen Perspektive. Deshalb macht manches Sinn, das wir noch nicht erkennen können, weil wir noch nicht sehen, was hinter der nächsten Kurve passiert. In dieser Spannung leben wir. Im Vertrauen, dass Gott uns zum Ziel bringt. Das ist das Wesen des Glaubens.


Abraham – Woran soll ich erkennen?

18. März 2021
  1. Mose 15,8 Da sagte Abram: Herr und GOTT, woran soll ich erkennen, dass ich das Land zu eigen bekomme?

Abraham glaubt Gott. Doch er möchte ein Zeichen, an dem er sich festhalten kann. Und Gott geht auf diesen Wunsch ein. Es ist gut zu wissen, dass Gott immer wieder auf uns eingeht und uns auf unserem Weg Zeichen gibt, die uns ermutigen. Mit einem Rind, einer Ziege, einem Widder und Tauben schließt Gott einen Bund.

 

Was bedeuten diese Tiere, die da zerteilt werden? Hier fehlen für uns die Anweisungen, warum Abraham das so machen soll. Doch Abraham wusste, was damit gemeint war. Es war die Art, wie man damals einen Bund besiegelte. Man traf eine Vereinbarung, legte die Tiere aus und schritt zwischen den Teilen hindurch. Das bedeutete: Wenn einer der Vertragspartner sich nicht an diesen Bund hält, dann soll es ihm wie diesen Tieren ergehen.

Abraham bekam einen Auftrag, damit der Bund für ihn real wurde und nicht nur ein Traum blieb. Glauben erfordert von uns immer wieder eine Aktion.


Das Lied von Mose

9. März 2021

In Offenbarung 15,3 steht, dass die Überwinder das Lied von Mose singen. Es gibt zwei Lieder von Mose. Wir lassen uns von diesen Texten für das Gebet inspirieren.

Beten mit der Bibel, Dienstag, 9. März, 20.15 Uhr, Wir beten mit dem Lied von Moses, Radio Maria Schweiz

In den Liedern von Mose, hat es grundlegende Aussagen, wenn auch für uns in einer fremden Form.

Das erste Lied (2. Mose 15,1-19) wurde am Ufer des Roten Meeres nach der Errettung Israels und dem Sieg Gottes über den Feind gesungen. In diesem Lied werden keine Taten des Volkes erwähnt, denn die Errettung ist ausschließlich die Sache Gottes. Das gilt auch für uns. Gott offenbarte sich durch den Durchzug vom Roten Meer als der Gott seines Volkes und als ihr Erretter. Das Lied von Mose schaut aber auch vorwärts auf zukünftige Siege. Es ist also ein Lied der Erlösung.

Auch wir erhalten die Erlösung durch den Tod von Jesus am Kreuz. Auch mit uns geht Gott und schenkt uns den Endsieg über den Feind Gottes, der uns von Gott wegtreiben möchte.

Im zweiten Lied (5.Mose 32,1-44) wird Gott für sein vollkommenes Werk und für seine Wege der Treue gerühmt. Es soll auswendig gelernt werden (5.Mose 31,19).

Leider verließen die Menschen Gott, der sie ausreichend genährt und fürsorgend umgeben hatte. Obwohl reich gesegnet, wandten sich die fett gewordenen Herzen von Ihm ab. Trotz der schlimmen Gerichte sehen wir, dass Gott bereit war, zu vergeben und seinem Volk Segen und Frieden zu bringen (5. Mose 32,43).

Was ist das Spannende: In Verbindung mit unserem Versagen wird Gottes ewige Liebe und seine Geduld sichtbar. Wie passend ist es doch, dass er bei all der Unstabilität seines Volkes als «der Fels» bezeichnet wird (5. Mose 32,15.18).

Der Tag wird kommen, da man sehen wird, wie alle Wege Gottes und alle seine Taten vollkommen sind. Dann wird er dafür sorgen, dass sogar die Schmach unseres eigenen Versagens und unserer Irrwege Anlass dazu geben, ihn zu preisen. Dann wird von allen und in allem verherrlicht werden.

https://www.obrist-impulse.net/das-lied-von-mose


Die andere Perspektive

4. März 2021

Gott sieht unser Leben aus einer anderen Perspektive.

  1. Mose 15,8 Da sagte Abram: Herr und GOTT, woran soll ich erkennen, dass ich es zu eigen bekomme?

Abraham wollte ein Zeichen. Deshalb forderte Gott ihn auf, etwas zu tun. Abraham bekam einen Auftrag, damit der Bund für ihn real wurde und nicht nur ein Traum blieb. Er sollte ein Rind, eine Ziege, einen Widder und Tauben töten, aufschneiden und auslegen. Es war die Art, wie man damals einen Bund besiegelte.

In 1. Mose 15,13-16 geht Gott noch einen Schritt weiter. Nicht nur ein Volk und Land wird Abraham verheißen. Ihm wird auch gezeigt, was seine Nachkommen durchmachen müssen. Sie werden vierhundert Jahre lang Sklaven sein, aber Gott wird ihre Unterdrücker richten und sie werden in dieses Land zurückkehren. In diesem Traum ist also die ganze Geschichte vom jüdischen Volk vorgezeichnet.

Es ist gut zu wissen, dass Gott immer wieder auf uns eingeht und uns auf unserem Weg Zeichen gibt, die uns ermutigen.

Und wieder gibt es ein Paradox in der Geschichte. Der Bund mit Gott ist nur einseitig. Er ist eine Zusage an Abraham. Es gibt keine Verpflichtung von Abrahams Seite. Er wurde bereits aufgrund seines Glaubens, seines Vertrauens in Gott, als würdig erachtet, mit Gott Geschichte zu schreiben. Normalerweise hätte es bei einem solchen Bund Bedingungen gegeben. Doch Gott nimmt die Menschen, die ihm vertrauen, bedingungslos an.

So erging es auch dem Verbrecher am Kreuz. Weil er seine Schuld einsah und verstand, dass Jesus der Gerechte ist, versprach Jesus ihm das Paradies, ohne dass er irgendetwas für sein Heil tun konnte.

Gott ist es, der uns gerecht macht. Unser Beitrag ist, dass wir daran glauben, dass er es macht, und uns mit ihm auf den Weg machen. Alles, was im Leben von Abraham wesentlich ist, hat Gott gemacht.


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