Mit dem ersten Text beginnen

21. Dezember 2011

An unserem Ort lesen wir gemeinsam täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu den Texten?  Zum ersten Text hier klicken.

In zehn Schritten durch die Bibel – Falls Du in kurzer Zeit die Kernaussagen der Bibel entdecken möchtest, ist dieses Bibelstudium genau das Richtige für Dich. – 10 biblische Impulse PDF  (Verbesserungsvorschläge sind erwünscht)   Du bist eingeladen, Deine persönlichen Beobachtungen zu diesen Texten als Kommentar weiterzugeben und andere damit zu ermutigen.  hier klicken

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Mose und der Gottes-Engel

17. September 2017
Mose ist DER Prophet im Judentum. Er hat das Judentum begründet. Alles dreht sich um die Auslegung der fünf Bücher Mose, der Thora. Über Mose steht in der Bibel: „JHWH redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet“ (2.Mose 33,11).
 
Doch da gibt es eine interessantes Gespräch zwischen Gott und Mose (2.Mose 33,18-23): „Mose aber sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! JHWH antwortete: Ich werde all weiterlesen →

Josef – Die Wiederannahme Israels

10. September 2017
(1.Mose 45,1- 50,26)
Gott hat in der Bibel schon lange voraussagen lassen, dass wenn das jüdische Volk sich von ihm abwendet, es unter alle Nationen verstreut wird. In 5.Mose 28,64-68 ist das beschrieben. Im Kapitel 30 spricht Gott davon, dass sein Volk nach einer Zeit unter den Nationen wieder in ihr Land zurückkehren wird. Dazu möchte ich 5.Mose 30,3b.5a.6 lesen: „Gott wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der Herr, dein Gott, dich zerstreut hat“. „Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz nehmen“. „Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den Herrn, deinen Gott liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.“
1948 wurde der Staat Israel gegründet. Etwas, was man zuvor für unmöglich hielt. Dieser Staat hat bis heute überlebt. Der zweite Teil der Prophezeiung, die Umkehr vom ganzen Volk Israel zu Gott, hat sich bis heute noch nicht erfüllt. Wir stehen sozusagen im Spannungsfeld zwischen weiterlesen →

Zeichen der Endzeit

7. September 2017
1 Falsche Lehrer predigen für Geld 2. Petrus 2,1-3
2 Böswillige ohne Selbstkontrolle 2.Timotheus 3,3
3 Anstieg von Erdbeben Matthäus 24,7
4 Der große Abfall 2.Timotheus 3,2
5 Krieg und Kriegsgerüchte Matthäus 24,6
6 Anstieg von Gesetzlosigkeit Matthäus 24,12
7 Religiosität ohne an die Kraft Gottes zu glauben
2.Timotheus 3,5
8 Unterstützung von Phantasie statt christlicher Wahrheit 2.
Timotheus 4,4
9 Tödliche Epidemien Offenbarung 6,8
10 Die Leute werden die Flut und die Arche Noah verleugnen
2. Petrus 3,5-6
11 Die Ehe wird in Frage gestellt 1. Timotheus 4,3
12 Anstieg von Hungersnöten Matthew 24,7
13 Anstieg von Vegetarismus 1.Timotheus 4,3-4
14 Schrei für Frieden und Sicherheit 1.Thessalonicher 5,3
15 Die Nationen werden sich gegen Jerusalem auflehnen
Sacharja 12.3
16 Das Wissen wird sich vermehren Daniel 12,4
17 Anstieg von Heuchelei in der Kirche Matthäus 13.25-30
18 Anstieg von religiösen Kulten und falschen Lehre
Matthäus 24,11
19 Angst vor der Zukunft Lukas 21,26
20 Die Menschen werden materialistisch 2.Timotheus 3,4
21 Das Evangelium wird auf der ganzen Welt gepredigt
Matthäus 24,14
22 Anstieg der Verfolgung von Christen Matthäus 24,9
23 Zeichen an der Sonne, Mond und Sternen Lukas 21,25
24 Die Menschen werden sich selbst lieben 2. Timotheus 3,2
25 Die Menschen wollen nicht wahrhaben, dass wir in der
letzten Zeit sind 2.Petrus 3,4
 
Jesus kommt bald, bist du bereit ihm zu begegnen?
Offenbarung 22,20
 

 

 


Josefs Leiden um Israel

3. September 2017
(1.Mose 42,1- 44,34)
 
Not treibt zum Erlöser
Die Hungersnot im Nahen Osten im 17. Jahrhundert vor Christus erreichte auch Jakob und seine Familie. Jakob sagte deshalb zu seinen Söhnen: „Was seht ihr einander an? Geht nach Ägypten und kauft uns Getreide, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben“ (1.Mose 42,1-2). Es scheint, als ob die Söhne Jakobs ahnten, dass in Ägypten nichts Gutes auf sie wartete. Sie sahen einander nur fragend an. Hatten sie doch ihren Bruder dorthin verkauft, weil sie ihn nicht leiden mochten. Doch ihnen gingen die Lebensmittel aus und so mussten sie sich auf den Weg von Josef machen. Ich weiß nicht, was sie dachten. Doch auf ihrem Weg wurden sie sicher daran erinnert, was sie Josef angetan hatten. Das war zwar schon vor mehr als 20 Jahren geschehen. 20 lange Jahre, in denen sie geschwiegen hatten. Keiner von ihnen hatte je den Versuch unternommen, die Sache zu ordnen und zu bekennen. Und jetzt kam diese Hungersnot, die sie dazu trieb, sich mit ihrer Vergangenheit nochmals auseinanderzusetzen. Nein, freiwillig hätten sie sich nie auf den Weg gemacht.
 
Ist das nicht auch bei uns so? Wie oft muss Gott ganze Welten in Bewegung setzen, damit wir Dinge in unserem Leben nochmals angehen. Wie mancher ist nur zum Glauben gekommen, weil Gott sein Leben richtig auf den Kopf gestellt hat. Leider muss Gott oft zum Äußersten greifen, um uns zu erreichen. Darum möchte ich Gott lieber aus freien Stücken entgegen gehen.
 
Das Mitleiden
Nun trafen die zehn kaltblütigen Brüder in Ägypten ein. Da Josef Den Rest des Beitrags lesen »

Josef – Wiederherstellung und Anerkennung

27. August 2017
(1.Mose 40,23 – 41,57)
 
Der ägyptische Pharao vertraute sich mit seinem ganzen Reich dem frisch entlassenen Gefangenen Josef an. Warum konnte er sich diesem jungen Mann so bedenkenlos anvertrauen? Waren es sein Aussehen oder weil er ein tief religiöser Mensch war? Bei Josef geschahen viele Dinge, die uns auf Jesus hinweisen. Darum wollen wir uns auch fragen: Warum können wir uns heute Jesus anvertrauen?
 
Er hat sich nicht selbst eingesetzt
Josef war ein demütiger Mensch. Er kam nicht zu seinem Posten, indem er andere fix und fertig machte. Er brauchte nicht die Ellbogen und er hat sich nie selbst erhöht, indem er andere nach unten drückte. Josef ging nur treu den Weg mit seinem Gott. Und dieser Weg führte ihn zuerst in den persönlichen Zerbruch. Josef wurde zu einem Nichts und für zwei volle Jahre geriet er in die totale Vergessenheit (1.Mose 41,1). Es ist schon interessant, dass Josef zwei volle Jahre weg war, wie Jesus zwei Tage im Grab lag. Auch Jesus riss die Herrschaft nicht an sich. Beide wurden von Gott in die Tiefe geführt und von dort wieder erhöht.
 
In ihm ist Gottes Weisheit
Der Pharao hatte zwei Träume. Doch es war keiner da, der sie ihm deutete (1.Mose 41,8). Waren seine Gelehrten dazu nicht im Stande oder hatten sie nicht den Mut, ihm die Wahrheit zu sagen? Auf jeden Fall herrschte Den Rest des Beitrags lesen »

Josef – Modell des Christusweges – Verworfen von aller Welt

20. August 2017
1.Mose 39,1 – 40,23
 
Mit Grenzen leben
Josef wurde mit einer Karawane nach Ägypten deportiert und dort auf dem Sklavenmarkt verkauft. Der oberste Leibwächter vom majestätischen Pharao, ein Herr Potifar, kaufte ihn. Josef war ein besonderer Mensch. Er war ein schöner, junger Mann und alles gelang ihm. Die Bibel sagt: Gott war mit ihm (1.Mose 39,2). So wurde er schon bald damit beauftragt, für das ganze Haus von Potifar zu sorgen, so dass dieser sich nur noch darum kümmern musste, was er essen wollte. Dennoch war Josef kein freier Mann mehr. Er war Sklave. Er konnte sich nicht mehr frei bewegen und nach Hause gehen. Er hatte enge Grenzen bekommen.
 
So wie auch Jesus, als er im Garten Gethsemane den Soldaten überliefert wurde. Ab jetzt konnte sich Jesus nicht mehr frei bewegen und seinen Weg nicht mehr selbst bestimmen. Auch wir erleben immer wieder, dass uns Grenzen gesetzt sind. Wie gehen wir damit um? Dienen wir innerhalb unseren Grenzen Gott, so wie es Josef getan hat? Von Jesus heißt es, dass er durch das Leiden den Gehorsam lernte (Hebräer 5,8).
 
Auch die Jünger von Jesus erlebten solche Situationen. Jesus prophezeite Petrus, dass er bis jetzt hingehen konnte wohin er wollte, später ihn aber ein anderer führen wird (Johannes 21,18-19). Paulus war bereit, für Jesus einen Weg des Leidens zu gehen (Apostelgeschichte 21,13).
 
Grenzen gehören zu unserem Leben. Wir alle haben und erleben Grenzen. Manchmal haben wir eigene Grenzen und ein andermal werden sie uns gesteckt. Wie gehen wir dann in solchen Situationen um? Hadern wir mit Gott oder sind wir wie Josef bereit, innerhalb unserer Grenzen Gott zu dienen? Wenn wir bereit sind, in allen Lebenslagen Gott zu dienen, dann können wir wie Josef zum Segen werden.
 
Den Prozess gemacht
Josef hatte es sehr gut. Gott segnete ihn und er konnte vieles machen im Hause von Potifar. Josef hatte sich auch eigene Grenzen gesetzt. Er wollte
 
 

Josef – gesandt, unterwegs, verworfen, verleumdet, verkauft

14. August 2017
 
In der rabbinischen Literatur entwickelten sich zwei Messias-Modelle: Ein Messias wie Josef und ein Messias wie David (siehe: „Die Sehnsucht nach einem Messias“).
 
Hier geht es um 1.Mose 37,12-36
 
Gesandt
Eines Tages rief Vater Jakob seinen Sohn Josef und gab ihm den Auftrag nach seinen Brüdern zu schauen. Die natürlichste Reaktion wäre gewesen: „Nein, nur das nicht! Die mögen mich doch überhaupt nicht leiden“ Welche plausible Ausrede könnte er nur vorbringen, damit er nicht hingehen muss? In der Bibel finden wir aber von Josef eine ganz andere Reaktion. Er sagte: „Hier bin ich“ (1.Mose 37,13). Als Gott Jesaja rief, sprach dieser: „Hier bin ich, sende mich!“ (Jesaja 6,8). Und als Gott seinen Sohn in die Welt sandte, „erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz (Philipper 2,8). Jesus sagte einmal: „Ich bin gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ (Matthäus 15,24). Jesus und Josef ließen sich senden, auch wenn sie wussten, dass man nicht positiv auf sie reagieren wird.
 
Und wir? Wie viele Ausreden haben wir Gott schon vorgebracht und wie oft haben wir uns schon taub gestellt? Unser Problem ist meistens nicht, dass wir nicht wissen, was wir tun sollten, sondern dass wir nicht tun, was wir wissen. Josef lebte uns den Gehorsam gegenüber seinem Vater vor. Wie viel mehr hätten wir allen Grund, unserem liebenden, himmlischen Vater zu vertrauen und in allem gehorsam zu sein.
 
Josef erhielt einen klaren Auftrag: „Geh hin, sieh, ob es deinen Brüdern und den Schafen gut geht und erstatte mir Bericht“ (1.Mose 37,14). Jesus selbst hatte auch den klaren Auftrag, seine Brüder, das Volk Israel, zu suchen. Auch Jesus gab seinen Nachfolgern den klaren Auftrag: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Nachricht von der Erlösung“ (Markus 16,15). Nach Apostelgeschichte 1,8 sollen wir das zuerst im eigenen Umfeld tun, dann im ganzen Land und bis an das Ende der Welt. Wir haben etwas, das sich lohnt bis an das Ende der Welt zu tragen. Den Rest des Beitrags lesen »

Die gute Nachricht

26. Juli 2017
Die gute Nachricht (Evangelium) der Bibel ist, dass Gott der himmlische Vater uns seine rettende Hand in Jesus entgegenstreckt. Wer sie ergreift und sein Leben ihm anvertraut, zu dem kommt der Heilige Geist und verändert ihn Schritt für Schritt.
 
Ich bin von Gott geliebt, weil ich bin. Wenn ich mich entschließe ihn auch zu lieben, weil er ist, handelt er durch mich, ohne dass ich etwas dazu tun muss. Wenn ich ihm ausweiche oder er mir egal ist, drängt er sich mir nicht auf.
 

Das kann doch keine Sünde sein

24. Juli 2017
Immer wieder hört man: „Ich habe völligen Frieden über eine Sache“ auch wenn die Bibel etwas ganz anderes aufzeigt. So wechseln gestandene Christen auf einmal den Ehepartner in der völligen Überzeugung, dass dies Gottes Wille sei. Es scheint so, dass „innerer Frieden“ und gesellschaftliche Prägung angibt, was heute als „Sünde“ definiert wird.
 
Der Fall der Ehebrecherin in Johannes 8,1-11 ist da interessant. Sie hat in völliger Übereinstimmung mit ihren Gefühlen gehandelt. Sie liebt diesen Mann und zieht ihn auch nicht ins Verfahren hinein. Sie bereut nichts. Sie bittet Jesus auch nicht, ihr gnädig zu sein und doch nennt Jesus es Sünde.
 
Sünde hat also nichts mit Gefühlen zu tun, sondern ist von Gott her als Zielverfehlung definiert. Dass Jesus sie nicht verurteilt, zeigt die Größe seiner Barmherzigkeit. Das „sündige nicht mehr“, zeigt an, dass der Wille zur Veränderung dazugehört.
 
Wie oft werden die vorhergehenden Verse zitiert, doch der Schluss weggelassen. Es ist ein falsches Fazit aus dieser Geschichte, dass Gott allen gnädig sein wird, weil wir alle Sünder sind. Der entscheidende Punkt ist das „sündige nun nicht mehr“ – der Wille zur Veränderung.
 
Auch die Aussage: „Gott liebt mich, so wie ich bin“ könnte
 

Das Paradox von Jesus

13. Juli 2017
Es tönt widersprüchlich. Einige wollen mit Jesus gehen und Jesus wimmelt ab. Andere fordert er auf, ihm zu folgen, doch diese sind noch nicht bereit.
 
Wer sein Leben um Jesus willen verliert – der wird es finden. Anderes gesagt, wer sein Leben auf den Erfinder des Lebens ausrichtet, der erlebt die Fülle des Lebens – auch im Mangel.
 
Nachfolge meint, sich jetzt mit meinen Möglichkeiten zu Verfügung zu stellen. Weder in der Vergangenheit herumzustöbern, noch auf einen besseren Tag zu warten und das Wagnis eingehen, in der Abhängigkeit von Gott, sich tagtäglich überraschen zu lassen.
 

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