Mit dem ersten Text beginnen

21. Dezember 2011

An unserem Ort lesen wir gemeinsam täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu den Texten?  Zum ersten Text hier klicken.

In zehn Schritten durch die Bibel – Falls Du in kurzer Zeit die Kernaussagen der Bibel entdecken möchtest, ist dieses Bibelstudium genau das Richtige für Dich. – 10 biblische Impulse PDF  (Verbesserungsvorschläge sind erwünscht)   Du bist eingeladen, Deine persönlichen Beobachtungen zu diesen Texten als Kommentar weiterzugeben und andere damit zu ermutigen.  hier klicken


Ein neuer Tempel

19. Oktober 2021

Paulus weist in Epheser 2,11-22 darauf hin, dass es im an Jesus keine ethnischen und sozialen Unterschiede gibt. Alle, die sich durch Jesus mit Gott versöhnen lassen, haben durch Gottes Geist Zugang zum himmlischen Vater und sind Teilhaber (Bürger) in Gottes Reich.

Wir sind gemeinsam Gottes Tempel. Gott ist nicht fern, er ist nah. Er ist durch den Heiligen Geist in uns.

Wir müssen also nicht an einen bestimmten Ort gehen, um mit dem himmlischen Vater zu reden, sondern haben immer einen direkten Draht zu ihm. Damit wird der Glaube universal und ist nicht mehr an die jüdischen Gebote der Pilgerreisen gebunden.

Im Judentum gibt es eine klare Unterscheidung zwischen Juden und Nichtjuden (Heiden). Zur Zeit von Paulus gab es eine physische Trennmauer auf dem Tempelplatz. Diese Mauer war das Symbol für den Ausschluss der Nichtjuden von den Segnungen Israels.

Paulus hält fest: Jesus hat die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden aufgehoben (Vers 15).

Die Beziehung zu Jesus eint uns, nicht die Zugehörigkeit zu einer nominellen Bewegung oder gemeinsame Grundwerte. Der Wunsch von Jesus war, dass wir in IHM eins werden (Johannes 17,22-23). So können wir unterschiedliche Traditionen und Glaubensstile aushalten, solange sie Jesus als Grundlage haben.

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Vom Tod zum Leben

15. Oktober 2021

Epheser 2,1-10 beschreibt das Vorher und Nachher im Leben eines Christen. Der einzige Grund, der Veränderung: Seine große Liebe, mit der er uns geliebt hat“ (Vers 4).

Durch Jesus haben wir Anteil an seiner Auferstehungskraft (Vers 5). Gott schenkt uns ein neues Leben in der Verbindung mit ihm, der Quelle allen Lebens. Wir können uns Gottes Vergebung (Gnade) nicht verdienen, sondern nur schenken lassen (Vers 8).

Jesus macht den Unterschied, nicht veränderte Lebensumstände.

Paulus spricht hier von seiner persönlichen Erfahrung. Bis ihm Christus begegnete, war Paulus nicht im Himmel verankert. Der Schlüssel ist das persönliche Gespräch mit Gott, das Gebet. In Jesus haben wir einen himmlischen Vertreter (Vers 6).

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Gut über andere reden

12. Oktober 2021

In unserem Sprachgebrauch wird «segnen» oft als Synonym für «Gutes tun» verwendet. Segnen ist aber mehr.

Das griechische Wort εύλογέω (eulogeo) «segnen» bedeutet auch «gut reden von», «loben», «rühmen», «preisen» oder «danken».

Ein Lebensstil des Segnens ist, dass wir gut über jemanden sprechen und Gottes Güte über einer Person rühmen. Eine positive Sprache über Menschen soll unser ganzes Reden durchdringen.

«Segnet, die euch verfolgen» (Römer 12,14) meint: Wir sprechen gute Dinge über den Menschen aus, mit deren Ansichten wir überhaupt nicht übereinstimmen.

Zu segnen bedeutet, sich ohne Bedingungen Gutes für andere und für Ereignisse zu wünschen. Was immer ein Geschenk des Schöpfers ist, voller Staunen zu betrachten.

Segen ist nicht Wohlstand, sondern die Gegenwart Gottes. Das wünschen wir mit dem priesterlichen Segen.

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Jesus ist die Schlüsselperson

8. Oktober 2021

Paulus liegt es am Herzen, dass die Gläubigen in Ephesus eine tiefere Einsicht über den christlichen Glauben bekommen. Das schreibt er im Epheser 1,15-23. Er bittet um Weisheit und eine Enthüllung, damit sie die Bedeutung von Jesus verstehen (Vers 17). Durch seinen Brief sollen die Leser ihre Berufung und Bestimmung entdecken.

Jesus ist die Schlüsselperson. Alles ist ihm zu Füßen gelegt.

Wir sind also nicht einfach nur Menschen, die an einen Gott glauben, sondern sind Teil davon, wie er als Haupt durch uns in diese und in die zukünftige Zeit hineinwirkt. In der Verbindung mit Jesus sind wir Hoffnungsträger in dieser Welt.

Aufgenommen werden wir durch Jesus Christus. Seine Auferstehung ist das Zeichen seines göttlichen Auftrages, uns beim Vater zu vertreten.

Paulus zeigt den Ephesern auf, wie viel mehr sie in Jesus haben.

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Abraham, Melchisedek und Sodom

3. Oktober 2021

Melchisedek begegnet Abraham inmitten vom Drama um Sodom und Gomorra. Zwei schwierig nachvollziehbare Geschichten haben ihre Logik in der Kombination. Wir sehen Gottes Geduld, sein Weckruf und sein Angebot von Frieden und Gerechtigkeit.

Der Missbrauch anderer Menschen und der Verlust eines Gottesbewusstseins, war der Kern der Sünde von Sodom. Die Demütigung des Fremden wurde in Sodom zur Methode. Es geht also um Entwürdigung, Entmenschlichung und Respektlosigkeit vor Gott. Die Chance zur Umkehr wurde ignoriert.

Sendung Spiritualität, Montag, 4. Oktober, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz, Genesis 13-14 und 18-19

Alle Beiträge über Abraham können als PDF-Dokument bestellt werden.

Bereits erschienene Beiträge: 


weiterlesen → https://www.obrist-impulse.net/abraham-melchisedek-und-sodom


Drei Gründe, Gott zu loben

1. Oktober 2021

Paulus macht in Epheser 1,1-14 auf die Grundlagen unseres Lebens als Christen aufmerksam: Erwählung zum Kind sein (4-5), Erlösung durch Vergebung (7), Teilhabe an Gottes Eigentum (14).

Unser Leben dient nicht dazu, etwas zu erreichen, sondern mit unserem Sein Gott zu ehren.

Paulus verwendet als Kennzeichen eines Christen den Begriff „zum Lob seiner Herrlichkeit“.

Gott bringt uns ans Ziel, damit er dadurch geehrt wird.

weiterlesen → https://www.obrist-impulse.net/drei-gruende-gott-zu-loben


Beten mit Petrus

28. September 2021

Petrus war spontan, direkt und offenherzig. Von seinen markanten Aussagen wollen wir uns im Gebet inspirieren lassen.

Sendung Beten mit der Bibel, Donnerstag, 30. September, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

www.obrist-impulse.net/beten-mit-petrus


Gott ein Hirte

17. September 2021

Das Bild, dass Gott ein Hirte ist, kommt zum ersten Mal bei Jakob vor.

Hesekiel schreibt: Hesekiel 34,5: Und weil kein Hirt da war, zerstreuten sie sich … 11 so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich selbst bin es, ich will nach meinen Schafen fragen und mich um sie kümmern. 12 Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert an dem Tag, an dem er inmitten seiner Schafe ist, die sich verirrt haben, so werde ich mich um meine Schafe kümmern und ich werde sie retten … 15 Ich, ich selber werde meine Schafe weiden und ich, ich selber werde sie ruhen lassen – Spruch GOTTES, des Herrn. 16 Das Verlorene werde ich suchen, das Vertriebene werde ich zurückbringen, das Verletzte werde ich verbinden, das Kranke werde ich kräftigen.

Jesus sagt in Johannes 10,11: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

https://www.obrist-impulse.net/der-gute-hirte


Psalm 23

16. September 2021

David zeichnet uns in Psalm 23 das Bild von Gott als meinem Hirten.

Gott sorgt für mich. Nichts wird mir fehlen. Er versorgt mich mit geistlicher und leiblicher Nahrung. Er gibt neue Lebenskraft. Er sorgt für Gerechtigkeit.

In der Not werden wir mit Gott „per du“. Gott kämpft für uns. Mit dem Stock hält er uns die Feinde fern. Er hält Tischgemeinschaft mit uns.

Er heilt unsere Wunden und erwählt uns zu einem überfließenden Leben im Angesicht der Feinde. Unser Zuhause ist bei Gott, der wohlwollend für uns da ist.


Abraham – Leben durch ein Opfer

5. September 2021

Der Opfergang von Abraham und Isaak in 1.Mose 22 ist eine der schwierigsten Stellen in der jüdischen Bibel. Der Text wirft viele Fragen auf, die er selbst nicht beantwortet. Das Entscheidende ist, welche Parallelen wir zu Rate ziehen.

Gott treibt uns an den Punkt, an dem alles zerrinnt, damit wir erfahren: Der HERR sieht und der HERR lässt sich sehen. Isaak lebt, weil jemand an seiner Stelle stirbt.

Sendung Spiritualität, Montag, 6. September, 13.30 Uhr, Radio Maria Schweiz

https://www.obrist-impulse.net/abraham-leben-durch-ein-opfer


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