Mit dem ersten Text beginnen

21. Dezember 2011

An unserem Ort lesen wir gemeinsam täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu den Texten?  Zum ersten Text hier klicken.

In zehn Schritten durch die Bibel – Falls Du in kurzer Zeit die Kernaussagen der Bibel entdecken möchtest, ist dieses Bibelstudium genau das Richtige für Dich. – 10 biblische Impulse PDF  (Verbesserungsvorschläge sind erwünscht)   Du bist eingeladen, Deine persönlichen Beobachtungen zu diesen Texten als Kommentar weiterzugeben und andere damit zu ermutigen.  hier klicken

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Briefe aus dem Himmel

21. März 2019

Jesus schickt durch Johannes Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien. Es ist interessant, dass Jesus nicht einfach die „Gemeinden von Kleinasien“ anspricht, sondern für die unterschiedlichen Orte andere Schwerpunkte erwähnt, die aber gleichzeitig für alle – und damit auch für uns – gelten.

Neben lobenden Worten legt Jesus auch den Finger auf die wunden Punkte.

In den ersten Jahrzenten gibt es keine Zugehörigkeit zu Christus, die nicht zu folgeschweren Konsequenzen im Leben der einzelnen Gläubigen geführt hätte. Sie waren für die Gesellschaft um sie herum wie Menschen von einem anderen Planeten mit einem den allgemeinen Denk- und Verhaltensweisen ganz und gar entgegengesetzten Lebenskonzept.

Jesus gibt seinen Nachfolgern immer Zusagen und Verheißungen mit auf den Weg.

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Harmonie in Unterschiedlichkeit

16. März 2019

Jesus ist sechs Tage vor seinem Tod bei Marta, Maria und Lazarus zum Essen eingeladen. Auf einmal steht Maria auf, holt ein exklusives Duftöl und salbt damit die Füße von Jesus (Johannes 12,1-11).

In der Bibel werden Könige, Priester und Propheten gesalbt. Jesus vereint alle drei Funktionen in sich: Kurze Zeit, nachdem er gesalbt wurde, ….

Maria salbt Jesus für seinen letzten Lebensabschnitt. Der Geruch des Salböls begleitet ihn auf dem Leidensweg und weist ihn darauf hin, für wen er diesen Weg geht: für die Menschen, die ihn und Gott lieben.

Maria investiert ein Vermögen in diesen Liebesbeweis. Es ist fast ein Jahresgehalt.

Judas, ein Jünger von Jesus, bleibt dagegen im Irdischen stehen. Ihm fehlt der Blick auf die göttliche Dimension. Denn hier dient der himmlische Vater durch Maria seinem Sohn. Geld spielt dabei keine Rolle.

Von Jesus geht eine wohlwollende Freiheit aus. Die Frauen um Jesus können sich frei entfalten. Es herrscht keine Menschenfurcht.

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Das Buch der Offenbarung

13. März 2019

Die von den Jesus-Nachfolgern erwartete Wiederkunft von Jesus blieb aus. Johannes war der einzige noch lebende Apostel. Mitten in diese spannungsvolle Situation hinein schenkt Gott Johannes Ende des ersten Jahrhunderts Visionen, um die wartenden Gemeinden in ihrer Bedrängnis zu stärken.

In der Offenbarung (griechisch Apokalypsis/ἀποκάλυψις, wörtlich: „Entschleierung“) enthüllt Jesus durch Johannes den Gemeinden, was noch geschehen wird. Das Buch öffnet den Vorhang und zeigt Jesus in seiner ganzen Herrlichkeit und seinen endgültigen Sieg.

Das Buch soll in den Gemeinden vorgelesen werden (Offenbarung 1,3), damit die Menschen auf dem Jesus-Weg Trost und Zuversicht erhalten und sich auf Jesus ausrichten.

Die Offenbarung beschreibt, was passiert, wenn Gott eingreift.

Jeder ist eingeladen die Gedanken und Fragen zum aktuellen Kapitel und Artikel im Blog als Kommentar zu teilen.

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Glauben an Jesus trotz Gegenwind

9. März 2019

Jesus offenbart am jüdischen Licht- und Wunderfest (Chanukka / Tempelweihfest Johannes 10,22), dass er das Licht der Welt ist (Johannes 8,12 / 9,5). Als Antwort auf die dazwischenliegende Messias-Diskussion (Johannes 8,12-59) vollbringt er ein messianisches Wunder (Johannes 9,30 / 10,21).

Die Jünger sehen den Blindgeborenen und rätseln, wer wohl an seiner Blindheit schuld sein könnte. Die Rabbiner lehren, dass der Grund für die Geburt eines blinden Kindes in einer Sünde der Eltern oder des Kindes zu suchen sei. Doch wie kann jemand sündigen, bevor er geboren wurde? Nach rabbinischer Auffassung geschieht das, wenn ein Kind im Bauch der Mutter eine Abneigung gegen die eigene Mutter entwickelt und deshalb die Mutter in den Bauch tritt. Als Folge davon straft Gott dieses Kind und es wird blind geboren.

 

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Heilung bedeutet nicht Heil

27. Januar 2019

Heilung bedeutet nicht immer auch Errettung – das zeigt eine Begegnung von Jesus mit einem Kranken am Teich Betesda in Jerusalem auf. Betesda (Beth Chesda) bedeutet: Haus der Gnade.

Die Anlage Betesda besteht aus großen offenen Zisternen mit mehreren Säulenhallen. Es ist ein Ort, an dem es nicht so heiß ist und an dem man Leute trifft, die Wasser holen. So sitzen hier auch Bettler, die sich etwas von den Besuchern erhoffen. Durch

 

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Jesus auf dem Prüfstand – die Ehebrecherin

24. Januar 2019

Die jüdische Elite sucht einen Grund, um Jesus bei den Römern anzuklagen. Mit einer Ehebrecherin ergibt sich für sie eine gute Gelegenheit dazu (Johannes 8,2-11), denn die jüdische Torah (5 Bücher Mose) sagt, dass eine Ehebrecherin sowie der Ehebrecher den Tod verdient haben (3.Mose 20,10). Doch den Juden ist es von den Römern verboten worden, selbst Todesurteile auszusprechen und sie zu vollziehen (siehe Johannes 18,31: „Dann nehmt ihn mit und verurteilt ihn nach eurem Gesetz!“, entgegnete Pilatus. „Aber wir dürfen doch niemanden hinrichten“, wandten sie ein). Allerdings gab es zu dieser Zeit durchaus Volksjustiz wie bei Stephanus (Apostelgeschichte 7,58) oder bei dem Versuch Jesus in Nazareth zu töten (Lukas 4,29).

Jesus sitzt in der Klemme. Achtet er das biblische Gesetz oder wird er durch das Aussprechen eines Todesurteils gegenüber den Römern straffällig? Ganz gleich, wie Jesus auf die Frage der Pharisäer antwortet: Er muss zu Fall kommen. Jesus durchschaut jedoch seine Gegner. Er verhält sich anders als erwartet und antwortet gar nicht. Er verweigert eine Diskussion.

Stattdessen konfrontiert Jesus die Ankläger mit sich selbst: „Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!“ Aus dem Kollektiv der Beschuldiger, die sich gemeinsam stark fühlen, werden Einzelne. Jesus erinnert die Ankläger an die eigenen Verfehlungen. Können sie ihre Hände in Unschuld waschen? Anstatt mit dem Finger auf andere zeigen zu können, geraten sie auf diese Weise selbst in den Fokus.

Als Jesus die Ankläger auf ihre eigene Schuldhaftigkeit hinweist, ziehen sie sich zurück. Auch Jesus verzichtet auf die Verurteilung. Jesus stellt bei der Ehebrecherin überhaupt nicht die Schuldfrage. Er nimmt sie aus der Schusslinie und registriert lediglich: Keiner hat sie verurteilt.

Mit diesem Verhalten definiert Jesus den Umgang mit dem biblischen Gesetz. Er verharmlost die Tat nicht. Der Ehebruch wird nicht zu einem „Kavaliersdelikt“. Aber er verurteilt die Frau auch nicht. Vielmehr fordert er zur Umkehr auf: „Sündige nun nicht mehr!“ Gottes Liebe lädt zu Hingabe und Neuausrichtung ein.

Das ist der Schlüssel zu den Anforderungen der göttlichen Gebote. Die Gebote sind für uns Zielvorgabe und Orientierung, weil sie die gute Absicht haben, uns Menschen vor dem Chaos zu bewahren.

Gott liebt mich, weil ich bin. Er will mich zu einem Menschen nach seinen Gedanken machen. Wer sich nicht auf Gott ausrichten will, hat noch nicht verstanden, wie gut es der himmlische Vater mit uns meint und dass ein Leben ohne ihn im Chaos endet.

David hat das so beschrieben: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.“ (Psalm 25,15)

Wie die Frau reagiert hat, wissen wir nicht. Sie hat weder ein Schuldgeständnis abgelegt noch Jesus um Vergebung gebeten oder ihm gedankt. Wichtig ist an dieser Stelle nur die Lektion, dass die Liebe von Jesus zu einer Neuausrichtung unseres Lebens motiviert, in dem wir ihn lieben.

Offen bleibt auch die Frage, wo der Mann geblieben ist, der an dem Ehebruch beteiligt war. Auch ist nicht klar, ob überhaupt die gesetzlich geforderten zwei bis drei Zeugen vorhanden waren (5.Mose 19,15). Jesus fragt nicht einmal danach.

Viel Rätseln hat auch das Schreiben auf der Erde ausgelöst. In Jeremia 17,13 steht: „Wer sich von dir abwendet, dessen Name vergeht so schnell wie ein Wort, das man in den Sand schreibt.“ Hat Jesus diesen Vers auf den Boden geschrieben? War es eine Botschaft an die Gelehrten? Oder hat er Sünden aufgeschrieben, die sie betreffen? Ein biblisches Manuskript dieser Geschichte ergänzt: Jesus „schrieb die Sünden eines jeden Einzelnen von ihnen auf die Erde“ (Nestle, Minuskel 700 zu Vers 8).

Spannend ist auch wie Jesus diesen Konflikt mit den aufgebrachten Menschen löst: Ruhe bewahren. Nicht unmittelbar mit Gegenargumenten antworten. Sich Zeit nehmen. Notizen machen. Eine reflektierende Frage stellen. Jedem die Möglichkeit geben sich elegant aus der Auseinandersetzung zurückzuziehen. Die Möglichkeit zu einem Neuanfang geben.

Mit unseren Sünden stehen wir immer allein vor Jesus. Er ist der einzige, der ohne Sünde ist (Hebräer 4,15). Er hätte den Stein werfen können. Doch er gibt eine Chance. Er segnet nicht alles ab. Seine Liebe zeigt auf, wie wir ins Verderben laufen. Doch er will uns an der Hand nehmen und einen neuen Weg führen.

Das ist ein Impuls aus den Entdeckungen in ergebnisoffenen Bibelstudiengruppen im Linthgebiet.


In einem Jahr mit einem Bibelquiz durch das Neue Testament

2. Januar 2019

Eine Entdeckungsreise durch den zweiten Teil der Bibel

Die Entdeckungsreise durchs NT beginnt ab dem 1. Januar 2019 auf Livenet mit Fragen des Matthäus-Evangeliums und endet am 31. Dezember 2019 mit dem letzten Kapitel der Offenbarung. Dadurch werden sämtliche wichtigen Themen des Neuen Testamentes angesprochen.

Das Quiz motiviert die Bibel aufzuschlagen und die angesprochenen Stellen nachzulesen. Zum Quiz: Livenet-Bibelquiz https://www.livenet.ch/bibelquiz


Willkommen

19. Dezember 2018

Wo der Heilige Geist ein Herz berührt, da kann die fromme Ordnung durcheinander geraten.

Jesus stochert nicht in der Vergangenheit herum, sondern stellt die Würde und Ehre der Frau wieder her.

Der göttliche Frieden macht frei, ein neues Leben zu gestalten, selbst wenn die Brüche und Abstürze im Leben sprachlos machen.

Die Begegnung von Jesus mit einer Frau im Haus des Pharisäers Simon ist voller Gegensätze (Lukas 7,36-50). Simon ist es peinlich, dass es gerade in seinem frommen Haus passieren muss, dass ungebeten eine Frau hereinkommt, deren Leben voll daneben ist (Sünde = Zielverfehlung). Ihr Verhalten ist dazu noch total unangebracht. Doch Jesus lässt die Frau gewähren.

Jesus sieht das anders. Sie heißt Jesus mit einem Willkommensritual willkommen.
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Alt werden mit einer Vision

17. Dezember 2018

Alte reife Menschen sind etwas Kostbares. Drei Dinge zeichnen sie aus: Sie leben nicht in der Vergangenheit, haben einen aufmerksamen Blick für Mitmenschen und leben mit der Sehnsucht nach Jesus und verbreiten Hoffnung.

Die Bibel berichtet von zwei alten Menschen, welche am Rande der Gesellschaft, aber mitten im Zentrum des Weltgeschehens, stehen (Lukas 2,22-40).

Simeon hat den besonderen Blick, der nicht das sieht, was vor Augen ist, sondern was auf dem Herzen Gottes liegt. Das Prinzip der Hoffnung ist, in einem Menschen schon das zu sehen, was Gott aus ihm machen kann.

Anstatt am Leben zu verzweifeln und bitter zu werden, vertraut Hanna Gott und legt ihr Leben und ihre Zukunft in seine Hände. Ihr Leben ist geprägt von der Sehnsucht nach Jesus.

Gott schickt uns Menschen über den Weg oder gebraucht uns, um andere zu ermutigen.

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Was hören wir?

9. Dezember 2018

Die Worte von Jesus wirken manchmal unverständlich. Doch für den Glaubenden sind sie Trost und Zuversicht.

Wie kann Jesus einem verzweifelten Vater, dessen Sohn im Sterben liegt (Johannes 4,46-54), so schroff und ablehnend begegnen? Die Antwort von Jesus auf die Bitte um Hilfe ist: „Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.“ Doch halt, Jesus sagt nicht, „du“ sondern „ihr“. Der verzweifelte Mann ist wahrscheinlich nach Kana gekommen und hat gefragt, ob Jesus hier irgendwo sei, denn sein Sohn sei todkrank. Jesus spricht mit seiner Aussage nicht den Vater, sondern die Gruppe der Mitläufer an, die nun um ihn herumstehen und denken, jetzt könnte es etwas Spannendes zu sehen geben. Doch weit gefehlt. Jesus weist sie ab. Jesus möchte keinen Wunderglauben, sondern Vertrauen in ihn und seine Worte. Vielleicht haben sich nun einige umgedreht und sind davongegangen. Doch der verzweifelte Vater hört nur, dass Jesus helfen kann. Seine einzige Hoffnung ist Jesus. Weil er denkt, dass Jesus dafür zu seinem Sohn kommen muss, bittet er ihn: „Komm herab in mein Haus.“

Wie oft denken auch wir, dass wir bestimmte Orte oder Personen aufsuchen müssen, um Gottes Hilfe zu bekommen. Jesus zeigt uns, dass das Entscheidende der „Glaube auf sein Wort hin“ ist. Auf sein Wort hin kann Petrus auf dem Wasser gehen. Auf sein Wort hin werfen die Jünger nochmals die Netze aus und machen einen großen Fischfang. Auf sein Wort hin schütten sie in Kana Wasser in die Krüge und es wird zu Wein. Der Vater glaubt Jesus, obwohl es dem widerspricht, was er erwartet hat. Wie muss es wohl für ihn gewesen sein, die 35 km von Kana nach Kapernaum anzutreten, ohne einen sichtbaren Beweis dafür erhalten zu haben, dass Zuhause das geschehen ist, worum er gebeten hatte? Er hatte nur die Zusage bekommen: „Geh, dein Sohn lebt.“

Der Vater geht. Die Leute bleiben. So wie damals lösen die Worte von Jesus auch heute noch bei den einen Hoffnung und Glauben aus und bei den anderen Kopfschütteln. Man kann die gleiche Predigt hören oder den gleichen Bibeltext lesen, doch der eine hört darin eine Botschaft von Gott für sein Leben und der andere kann damit überhaupt nichts anfangen. Paulus sagt: „Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft“ (1.Korinther 1,18). Jesus hat einmal gesagt, dass er in Gleichnissen spricht, damit die Menschen entweder finden, was sie suchen, oder verwirrt werden. Unsere Grundhaltung öffnet oder verschließt unser Herz.

Nicht immer erhört Gott unsere Gebete so, wie wir uns das vorgestellt haben. Vielleicht dachte der Mann, Jesus als Prophet weiß einfach, dass sein Sohn noch nicht gestorben ist und dass es ihm langsam wieder besser geht. Als ihm jedoch die Diener entgegenkommen und ihm fast mit den gleichen Worten wie Jesus sagen: „Dein Sohn lebt“ und die Änderung seines Zustandes genau mit dem Zeitpunkt der Zusage von Jesus übereinstimmt, weiß er, dass es eine „Fernheilung“ war. Jakobus schreibt, dass wir füreinander beten sollen, denn ein aufrichtiges Suchen nach Gott wird die Situation des Kranken verändern (Jakobus 5,15). Gott gefällt es, unsere Gebete so zu erhören, dass seine Macht, Gnade, Ehre und Souveränität dadurch hervorgehoben werden.

Im Dorf des Trostes (was die wörtliche Übersetzung von „Kafar Naum“ ist) findet ein ganzes Haus im Glauben an Jesus Trost und Zuversicht. Glauben heißt nach Hause zu gehen. Wer zum Haus der Glaubenden gehört, dem passiert nichts, was Jesus nicht ändern könnte. Doch Jesus will nicht die Massen unterhalten (Johannes 2,23-25). Deshalb ist er ja nach Galiläa zurückgekehrt (Johannes 4,1-3). Auch das Wein-Wunder in Kana geschah im Stillen (Johannes 2,9-11). Jesus vollbringt hier nicht nur Wunder, sondern er tut es auch so, dass sein Wirken mit seinen Absichten – Glauben zu stiften – im Einklang steht. Jesus möchte, dass die Menschen ihren Glauben auf sein Wort gründen und nicht auf Wunder. Gott lässt manchmal Widrigkeiten in unser Leben kommen, damit wir unsere Hoffnung allein auf ihn setzen und unsere Bedürfnisse von ihm stillen lassen. Das größte Wunder ist, in allen Lebenslagen auf Jesus zu vertrauen.

Das ist ein Impuls aus den Entdeckungen in ergebnisoffenen Bibelstudiengruppen im Linthgebiet. https://www.obrist-impulse.net/was-hoeren-wir/


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