7. Die Schlüssel-Lehren von Jesus

27. März 2012

Matthäus 5,1-12, 17-20, 27-48

Die sogenannte Bergpredigt in Matthäus 5-7 enthält eine große Anzahl der Schlüssel-Lehren von Jesus. In Matthäus 7,12 steht: „So wie ihr von Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt auch sie. Denn das ist die Botschaft des Gesetzes und der Propheten.“

Rabbi Hillel (ca. 20 v.Chr.) lehrte: „Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu. Das ist das ganze Gesetz, der Rest ist nur ein Kommentar zu diesem einen Wort.“ Im apokryphischen Buch Tobias ist zu lesen (4,16): „Was du nicht willst, dass man dir tue, das tu einem andern auch nicht.“

Jesus war der erste, der diese Regel ohne Verneinung formuliert hat. Seine Wortwahl ist um einiges herausfordernder als die Formulierung mit Verneinung. Wir sollen nicht nur dem anderen keinen Schaden zufügen, sondern alles tun, um ihm zu helfen und ihn zu fördern.

Jesus geht noch weiter. Er fordert sogar dazu auf, unsere Feinde zu lieben (Matthäus 5,44). Warum eigentlich? Die Begründung liegt darin, dass der himmlische Vater dies auch tut. Gott liebt uns, auch wenn wir ihm nicht wohlwollend gegenüber stehen.

Er möchte uns für sich gewinnen und in eine Beziehung zu uns treten. Es reicht nicht, Jesus zu kennen (Matthäus 7,21-23). Nur wenn Jesus mich kennt, habe ich Anteil an Gottes Welt. Man lernt jemanden nur kennen, wenn man gemeinsam Zeit verbringt, seine Gedanken austauscht, aufmerksam aufeinander hört und Erlebnisse teilt.

Kommentar: Jesus lehrt uns, auf Gott zu vertrauen, in der Gemeinschaft mit ihm zu leben und mit ihm unser Leben zu gestalten. Nur wer sich im irdischen Leben nach der Gemeinschaft mit Gott sehnt, ist bereit, die Ewigkeit in Gottes Gegenwart zu verbringen. Ich bin dankbar, dass Jesus uns vorgelebt hat, wie wir eine Beziehung zum himmlischen Vater aufbauen können.

Fortsetzung

Matthäus 7, 12

So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Denn das ist die Botschaft des Gesetzes und der Propheten.“

Tobias 4, 16 Was du nicht willst, da man dir tue, das tu einem andern auch nicht.

Matthäus 5, 44 Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen! 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. 46 Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst nur auf ihren Vorteil aus sind8! 47 Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen. 48 Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel.“

Matthäus 7, 21 „Nicht, wer mich dauernd ‚Herr‘ nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Am Tag des Gerichts werden zwar viele sagen: ‚Aber Herr, wir haben doch als deine Propheten das weitergesagt, was du selbst uns aufgetragen hast! Wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mächtige Taten vollbracht!‘ 23 Aber ich werde ihnen antworten: ‚Ich kenne euch nicht, denn ihr habt nicht nach meinem Willen gelebt. Geht mir aus den Augen!'“

Fortsetzung

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