Behalte beim Feiern einen klaren Kopf – Markus 6,14-29

16. März 2014
  • Herodes liess sich hinreisen und verlor die Kontrolle.
  • Intrigen treiben sonderbare Blüten.
  • Manches ist für uns schwer einzuordnen und hinterlässt offene Fragen. Auch bei Johannes (vgl. Lukas 7,19-23 Gesegnet ist wer Gott trotzdem vertraut).

Markus 6,14-29   zum Text

14 Überall sprach man von Jesus und dem, was er tat. Auch König Herodes hörte davon. Einige Leute sagten: „Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden. Deshalb kann er solche Wunder tun.“ 15 Andere meinten: „Er ist der Prophet Elia.“ Wieder andere behaupteten: „Er ist ein Prophet, wie Gott sie schon früher geschickt hat.“ 16 Aber Herodes hatte Angst, weil er überzeugt war: „Es ist Johannes, den ich enthaupten ließ. Er ist wieder lebendig geworden.“ 17 Herodes hatte Johannes nämlich verhaften und im Gefängnis in Ketten legen lassen. Denn der König hatte Herodias, die Frau seines eigenen Bruders Philippus, geheiratet, 18 und daraufhin hatte Johannes ihm vorgeworfen: „Es ist nicht richtig, dass du die Frau deines Bruders geheiratet hast!“ 19 Darum hasste ihn Herodias. Sie wollte Johannes umbringen lassen, aber Herodes war dagegen. 20 Er fürchtete sich nämlich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein Mann war, der Gott ehrte und ganz zu ihm gehörte. Er hatte Johannes zwar ins Gefängnis sperren lassen, aber er hörte ihm doch gern zu, auch wenn ihn seine Worte sehr beunruhigten. 21 Endlich aber kam die Stunde der Herodias. Herodes hatte zu seinem Geburtstag seine Hofleute, Offiziere und die führenden Männer von Galiläa eingeladen. 22 Bei diesem Festessen tanzte die Tochter der Herodias. Herodes und seine Gäste waren begeistert. Der König versprach ihr deshalb: „Bitte mich, um was du willst; ich will es dir geben. 23 Ich schwöre, dir alles zu geben, was du willst, und wenn es die Hälfte meines Königreichs wäre.“ 24 Sie ging zu ihrer Mutter: „Was soll ich mir denn vom König wünschen?“ „Verlange von ihm, dass er Johannes den Täufer enthaupten lässt!“, antwortete die Mutter. 25 Darauf lief die Tochter zu Herodes zurück und forderte: „Ich will, dass du mir sofort den Kopf von Johannes dem Täufer auf einem Teller bringen lässt!“ 26 Der König war bestürzt. Aber weil er sein Versprechen vor allen Gästen gegeben hatte, konnte er die Bitte nicht abschlagen. 27 So befahl er, Johannes töten zu lassen. Der Henker enthauptete Johannes 28 und brachte auf einem Teller den Kopf des Toten. Er überreichte ihn dem Mädchen, und die gab ihn ihrer Mutter. 29 Als die Jünger des Johannes davon erfuhren, holten sie den Leichnam und bestatteten ihn.

An unserem Ort lesen wir täglich einen Abschnitt aus der Bibel. Was sind Deine Gedanken zu Markus 6,14-29?

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