Die Vision von Jesus

21. Januar 2018
Jesus legt in der Bergpredigt einen neuen Fokus. Er will sein Reich nicht mit den Starken bauen, sondern das Augenmerk auf die Schwachen legen. Er hebt die Not nicht auf, sondern gibt darin Hoffnung. Er unterwirft nicht mit Macht, sondern wirbt in Liebe.
 
Die Seligpreisung von Jesus erscheint ein Paradox zu sein. Nicht die Not hört auf, aber man ist in ihr gesegnet. Es geht nicht um gesellschaftliche Stellungen, sondern um Einstellungen. Jesus fordert seine Zuhörer auf, den Blick nicht auf die Starken, sondern auf die Schwachen zu richten.
 
Das Leben auf der Erde ist nicht das Ziel, sondern eine Vorbereitung für die Ewigkeit. Das Reich von Jesus gibt jedem wieder Hoffnung und eine Zukunft, auch wenn eine unmittelbare Veränderung noch ausbleibt.
 
Die Bergpredigt beschreibt eine Leitlinie – das Ideal. Sie ist wie die Mittellinie einer Straße. Andere Gebote beschreiben den Straßenrand. Überschreitet man diese, dann ist der Tod die Folge, sofern man nicht wieder umkehrt. Unser Leben pendelt zwischen dem Ideal und der Wirklichkeit und dem Absturz. Jesus gibt uns darin neue Hoffnung.
 
Jesus will uns von Erwartungshaltungen von anderen Menschen befreien. Ich mache, was Jesus mir aufträgt, egal was die anderen denken.
 
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