Salz und Licht

25. Januar 2018
Statt Rückzug – berühren. Statt verbergen – zeigen. Damit der Vater im Himmel wahrnehmbar ist und in den Fokus rückt.
 
Jesus spricht vom Salz und Licht.
 
Die ganze Finsternis der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen.
 
Salz bringt den Geschmack zur Entfaltung, Salz konserviert und galt zur Zeit der Bibel als reinigend (vgl. 2. Mose 30,35; 2. Könige 2,19-23; Hesekiel 16,4) und wurde Opfern beigegeben (3. Mose 2,13; Hesekiel 43,24). Mit Salz wird Fleisch koscher (jüdisch rein) gemacht. Jesus will hier sagen: Nachfolger von Jesus bewirken etwas. Sie sollen sich nicht zurückziehen sondern im Kontakt sein.
 
Durch Jesus wird es hell – es wird Licht.
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben, ebenso wie die Stadt Safed, die über dem See Genezareth thront. (Im Jerusalemer Talmud (RH 2:1, 58a) wird Safed als einer der Berggipfel erwähnt, von denen zur Zeit des Herodianischen Tempels Feuersignale übermittelt wurden).
 
Licht bringt hervor, was verborgen war. Wer nichts zu verbergen hat, muss sich nicht vor dem Licht fürchten, sondern kann sich darüber freuen.
 
Salz und Licht bewirken etwas. Das Ziel ist, dass die Menschen nicht einen Menschen ehren, sondern den Vater im Himmel verherrlichen (Vers 16). Paulus bezeichnet das als den Sinn des Lebens: „… damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien“ (Epheser 1,12 wie auch 1,6; 1,14).
 
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