Das Festgewand macht den Unterschied

14. April 2018

Jesus erzählt eine Geschichte von einem Hochzeitsfest, zu dem alle eingeladen sind. Doch nur wenige kommen, und ein Mann zieht nicht das Festgewand an, das alle anderen tragen. Er muss den Festsaal verlassen (Matthäus 22,1-14).

Drei Dinge sind in dieser Geschichte wichtig: 1. Alle sind eingeladen, doch viele haben andere Prioritäten. 2. Man muss sich aufmachen und der Einladung folgen. 3. Nur wer die neue Identität, das neue Kleid, annimmt, ist Teil des himmlischen Festes. Im letzten Buch der Bibel steht: „Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben“ (Offenbarung 6,11). Paulus sagt in Galater 3,27: „Ihr habt Christus angezogen.“ Und Jesaja spricht von den Kleidern des Heils und dem Mantel der Gerechtigkeit (Jesaja 61,10). Nikolaus Ludwig von Zinzendorf sagte es so: „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit werd ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.“

Auf die Gleichgültigkeit seines Volkes geht Gott nicht ein. Aber den Mord an seinen Knechten lässt er nicht ungesühnt. Als Saulus die Nachfolger von Jesus verfolgte, nahm Jesus das sehr persönlich. Er fragte ihn: „Warum verfolgst du mich?“ (Apostelgeschichte 9,4). Gott nimmt es persönlich, wenn seine Leute verfolgt werden. Jerusalem wurde zerstört und das Volk musste ins Exil, weil es Gottes Propheten umgebracht und sich von Gott abgewandt hatte.

Würdig für das göttliche Fest sind alle Menschen, die sich auf die Einladung einlassen und sich zum Fest aufmachen. Ihre Herkunft spielt da keine Rolle.

Die neue Identität (Kleid) ist ein Geschenk des Königs zu Ehren seines Sohnes. Der Mann ohne Hochzeitskleid ist einer, der zwar für das Reich Gottes ist, aber nicht die Gerechtigkeit Gottes in Jesus Christus für sich persönlich in Anspruch nehmen will (2.Korinther 5,21). Er will nicht von Gott abhängig sein. Doch ohne Jesus sind wir vor Gott sprachlos (Römer 3,19).

Wer jetzt die Realität nicht sehen will, der bleibt in der Finsternis. Vor Gott kann keiner in seinem eigenen Namen auftreten. Vor ihm kann nur bestehen, wer in Jesus eine neue Identität als Kind Gottes gefunden hat.

Das ist ein Impuls aus unseren Entdeckungen in einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe.

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