Was man am besten aus seinem Geld macht

21. Juni 2018

Das Gleichnis vom verschwenderischen Verwalter (Lukas 16,1-13) verwirrt, wenn man beim Geld stehen bleibt. Es ergibt erst einen Sinn, wenn man darüber nachdenkt, wozu der Verwalter seine Möglichkeiten nutzt.

Zuerst verschwendet er den Besitz seines Herrn ohne Sinn und Zweck. Doch als er realisiert, dass das Ende seiner Möglichkeiten kommt, wird er auf einmal barmherzig und investiert in Menschen.

Der schockierende Teil der Geschichte ist, dass „der Herr den ungerechten Verwalter lobte, weil er klug gehandelt hatte“.

Wenn wir den Sinn der Geschichte auf unser Leben übertragen wollen, dann wird uns klar, dass wir unsere Möglichkeiten verschwenderisch einsetzen sollen. Es geht nicht darum, hier auf dieser Erde etwas aufzubauen, sondern darum, in Menschen zu investieren: „Macht euch Freunde“ (Vers 9).

Viele Menschen sagen vor dem Sterben, sie hätten besser in Freundschaften anstatt in Geld investiert.

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