Die letzte Einladung

29. Mai 2020

Offenbarung 20 ist eines der umstrittensten Kapitel der Bibel. Ist das alles eine symbolische Rede oder eine Beschreibung realer Vorgänge?

Wenn man den Text einfach liest, sieht man folgendes:

Wenn Jesus sichtbar in den Wolken zurückkehrt (ab Offenbarung 19,11), wird klar, was der Teufel (Durcheinanderwerfer) bewirkt hat. All die verschiedenen Bilder, die in der Bibel für den Teufel verwendet werden, werden in Offenbarung 20,2 miteinander verknüpft. Satan (Ankläger, Gegner) ist die Schlange (Paradies) und der Drache. Seine Macht wird gebunden. Er kann nicht mehr verführen. Verführen heißt „trotz besserem Wissen in die Irre leiten“.

Alle, die das Standbild nicht angebetet haben und das Kennzeichen nicht angenommen haben, werden auferstehen. Wer sind diese Menschen? Ganz klar ist es nicht.

Aus Daniel 3 wissen wir, dass Nebukadnezar ein Standbild anfertigte, welches alle anbeten sollten. Daniel und seine Freunde taten es nicht und gerieten dadurch in Schwierigkeiten.

Ab Offenbarung 13 wird wieder von einem Standbild gesprochen, kombiniert mit einem Zeichen. Wer sich dieser Macht nicht beugt, gerät in Schwierigkeiten oder wird enthauptet. Offenbarung 13,8: Alle Bewohner der Erde fallen nieder vor ihm: alle, deren Name nicht seit der Erschaffung der Welt geschrieben steht im Lebensbuch des Lammes.“

In Offenbarung 12,17 steht: „Da geriet der Drache in Zorn über die Frau und er ging fort, um Krieg zu führen mit ihren übrigen Nachkommen (Israel), die die Gebote Gottes bewahren und an dem Zeugnis für Jesus festhalten.“

Die Existenz des jüdischen Volkes ist ein Beweis das Gott Wort hält. Ebenso, dass sie ab 1880 nach Israel zurückkehrten und 1948 mit internationaler Zustimmung ein Staat gegründet wurde. Israel wird zum Anstoß für alle, die Gottes Wort ignorieren möchten.

In Hesekiel 38-39 wird auch ein Krieg zwischen Israel und Russland, Türkei, Iran, Libyen, Sudan-Somalia vorausgesagt. Es wird ein wirtschaftlicher Grund genannt (Hesekiel 38,12-13 eventuell das neuentdeckte Gas). Nach Hesekiel 38,23 ist das Eingreifen Gottes ein Zeichen an die Völker: „So werde ich mich als groß und heilig erweisen und mich vor den Augen vieler Nationen zu erkennen geben. Dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin.“

Daraus könnten die Juden neu zum Glauben an Gott kommen und der Islam zerbrechen.

Ist das der letzte Aufruf an die Nationen und findet im Anschluss die Entrückung statt? Nach 1.Korinther 15,52 ist sie jederzeit vor der siebten Posaune Offenbarung 11,15 möglich.

So könnte sich der Antichrist (Tier und Prophet) mit dem Kennzeichen und Standbild (Offenbarung 13 voll entfalten, da die Gemeinde entrückt ist. Die Glaubenden in Israel sind dann ein Anstoß. Der Islam scheint nicht mehr zu existieren, denn Muslime beten kein Standbild an.

Es folgt der Krieg von Harmagedon. Der Grund dafür ist Hass (nach der schmähvollen Niederlage, Offenbarung 12,17). Alles endet mit dem Sieg Gottes (Offenbarung 14-18).

In Offenbarung 19 folgt die sichtbare Rückkehr von Jesus. Er richtet sein Reich auf und es gibt 1000 Jahre keine Verführung mehr (Offenbarung 20). Nach den 1000 Jahren führt Satan selbst einen Krieg an (Offenbarung 20) mit der Hilfe von Gog (einem Weltführer) und Magog (den Nationen). Nach deren Niedergang wird alles neu (Offenbarung 21).

Sinn der Geschichte: Der Mensch soll sich bewusst für Gott und sein Reich entscheiden. Es wird aber offenbar, alle Weckrufe Gottes verhärten die Menschheit gegenüber Gott. Nicht einmal eine vollkommene Umgebung (Jesaja 35) und eine umfassende Erkenntnis (Jesaja 11,9) verändern das menschliche Herz.

Wer sich nicht für ein Leben mit Gott entschieden hat, wird ohne Gott weiter existieren. Offenbarung 20,12-15 beschreibt, das für sie nach einer gerechten Beurteilung des Lebens ein zweiter Tod und ein Feuersee folgt, in den auch der Tod und die Unterwelt geworfen werden. Feuer vernichtet. Dies könnte bedeuten, dass alles, was in den Feuersee geworfen wird, in alle Ewigkeit nicht mehr sein wird.

Die Bibel ruft dazu auf, sich heute für Gott zu entscheiden. Alle anderen Spekulationen über spätere Möglichkeiten der Veränderung haben keine biblische Grundlage. Den Menschen wird ihr eigenes Leben vor Augen geführt (die Bücher wurden aufgeschlagen Offenbarung 20,12) und sie werden sich aufgrund ihres Verhaltens selbst beurteilen (Johannes 12,47-48).

Für viele ist die Botschaft von der Auferstehung eine Stärkung in der Anfechtung und als Ermutigung, auch unter Druck dem Glauben nicht abzusagen. Es ist auch eine Botschaft des Trostes: Das Sterben um des Glaubenswillen ist nicht umsonst gewesen.

Doch wer ist im Buch des Lebens eingetragen? Jesus sagt: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen“ (Johannes 5,24).

 „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Johannes 3,16).

Die letzte Einladung

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