Was ist das Geheimnis beim Segnen?

26. Februar 2021

Der von Gott gebotene Segen steht im 4. Mose 6,22-27: „Der HERR sprach zu Mose: 23 Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: 24 Der HERR segne dich und behüte dich. 25 Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. 26 Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. 27 So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.“

Wenn alle Menschen Segen erfahren sollen, dann sehen wir hier den Schlüssel dazu.

Gott als Geber aller Gaben schenkt das Gelingen und vermehrt, was wir haben. Wir leben in der Abhängigkeit von Gott. Wenn Gott segnet, sind schnell Leute da, die uns nehmen wollen, was wir haben. So hatte Abraham viele Tiere und seine Herden wuchsen. Doch sie mussten auch vor wilden Tieren und Dieben beschützt und bewacht werden. Da kommt der zweite Teil des ersten Segenspruches zum Zug: „und behüte dich“. Gott ist die Schutzmauer. Abraham lebte auf dem offenen Feld. Er brauchte täglich Gottes Schutz.

Segen heißt aber nicht zwingend, dass wir ehrenvoll in die Gesellschaft aufgenommen werden. Abraham konnte sich selbst und seine Tiere nicht in der Stadt schützen lassen. Lot wurde in Sodom aufgenommen, doch er hat alles verloren.

Was ist also Segen? Segen ist, dass ich dort bin, wo Gott mich hingestellt hat und dass er mich beschützt.

Segen ist nicht Wohlstand, sondern die Gegenwart Gottes. Es heißt: „Der HERR (JHWH) segne und behüte dich.“

Dann wird ein zweites Mal der Name Gottes (JHWH) ausgesprochen. Jetzt soll Gott sein Angesicht leuchten lassen. Man bittet also darum, dass sich Gott offenbart und zeigt. Wer ins Angesicht Gottes schaut, der merkt, wie heilig Gott ist und wie weit wir uns von ihm entfernt haben. Deshalb braucht es seine Gnade. „Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.“ In Jesus geschieht genau das. In Jesus begegnet uns Gott und ist uns gnädig.

So haben wir einen ersten Teil, der den Vater-Gott anspricht. Im zweiten Teil wenden wir uns an den Erlöser-Gott und im dritten Teil an den gegenwärtigen Gott. Es ist der Gott, der sich uns zuwendet: „Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.“ Das ist das Werk des Heiligen Geistes. Gott kommt zu uns und schenkt uns seinen Frieden. So schreibt Paulus in Römer 8,16: „Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“ In Vers 14 und 15 steht, dass damit der Geist Gottes gemeint ist, durch den wir wie ein Kind Gott ansprechen mit „Abba, Vater“.

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