Abraham sieht voraus

19. März 2021
  1. Mose 15,13 Gott sprach zu Abram: Deine Nachkommen werden als Fremde in einem Land wohnen, das ihnen nicht gehört. Sie werden dort als Sklaven dienen und man wird sie vierhundert Jahre lang unterdrücken. …16 Erst die vierte Generation wird hierher zurückkehren; denn noch hat die Schuld der Amoriter nicht ihr volles Maß erreicht.

Abraham wird nicht nur ein Volk und Land verheißen. Ihm wird auch gezeigt, was seine Nachkommen durchmachen müssen. Im Traum wird die ganze Geschichte vom jüdischen Volk vorgezeichnet.

In Vers 16 finden wir einen wichtigen Hinweis. Die lokale Bevölkerung hat das Maß ihrer Schuld noch nicht erreicht. Als Israel mehrere Hundert Jahre später das Land einnahm, war das Maß voll. Die Bevölkerung Kanaans wollte sich auch nicht wie die Prostituierte Rahab vor dem Gott beugen, dem dieses Land gehört.

Gott sieht unser Leben aus einer anderen Perspektive. Deshalb macht manches Sinn, das wir noch nicht erkennen können, weil wir noch nicht sehen, was hinter der nächsten Kurve passiert. In dieser Spannung leben wir. Im Vertrauen, dass Gott uns zum Ziel bringt. Das ist das Wesen des Glaubens.

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