Ein neuer Tempel

19. Oktober 2021

Paulus weist in Epheser 2,11-22 darauf hin, dass es im an Jesus keine ethnischen und sozialen Unterschiede gibt. Alle, die sich durch Jesus mit Gott versöhnen lassen, haben durch Gottes Geist Zugang zum himmlischen Vater und sind Teilhaber (Bürger) in Gottes Reich.

Wir sind gemeinsam Gottes Tempel. Gott ist nicht fern, er ist nah. Er ist durch den Heiligen Geist in uns.

Wir müssen also nicht an einen bestimmten Ort gehen, um mit dem himmlischen Vater zu reden, sondern haben immer einen direkten Draht zu ihm. Damit wird der Glaube universal und ist nicht mehr an die jüdischen Gebote der Pilgerreisen gebunden.

Im Judentum gibt es eine klare Unterscheidung zwischen Juden und Nichtjuden (Heiden). Zur Zeit von Paulus gab es eine physische Trennmauer auf dem Tempelplatz. Diese Mauer war das Symbol für den Ausschluss der Nichtjuden von den Segnungen Israels.

Paulus hält fest: Jesus hat die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden aufgehoben (Vers 15).

Die Beziehung zu Jesus eint uns, nicht die Zugehörigkeit zu einer nominellen Bewegung oder gemeinsame Grundwerte. Der Wunsch von Jesus war, dass wir in IHM eins werden (Johannes 17,22-23). So können wir unterschiedliche Traditionen und Glaubensstile aushalten, solange sie Jesus als Grundlage haben.

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