Mose im Land der Gottesoffenbarung

18. Februar 2022

Mose findet in 2. Mose 2,15-22 Zuflucht beim Priester von Midian. Ohne sein Wissen ist er zum Ort der Gottesoffenbarungen geflüchtet. Hier bei Jetro oder Reguël wird der Gottesglaube von Abraham gelebt. Mose kommt also an einen Ort, wo er mehr von Gott erfährt, indem er auf ihn wartet, wie die beiden Namen seines Schwiegervaters andeuten.

Vielleicht ist das auch für uns eine Herausforderung, auf Gott zu warten, um mehr von ihm zu erfahren, ihn noch besser zu verstehen und sich von ihm noch mehr faszinieren zu lassen?

Nachdem Mose als Retter in Ägypten gescheitert ist, wird er zum Retter für die Töchter von Jetro. Ein Sohn aus einem Königshaus wird zum Diener der entrechteten Frauen. Es ist wie ein Hinweis auf Jesus. Nachdem Jesus abgelehnt wird, konzentriert er sich auf die dienende Seite des Erlösers.

Hier bei Mose steht im Vers 22 steht auch: „Als sie (Zippora) einen Sohn gebar, nannte er (Mose) ihn Gerschom und sagte: Gast bin ich in fremdem Land.“ In Johannes 10,16 sagt Jesus: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“ Wir sehen auch hier wieder eine Parallele zwischen Mose und Jesus.

Auch die Zahl 40 wiederholt sich: Mose war 40 Jahre lang in Midian. Jesus verbrachte 40 Tage in der Wüste.

Nach der 40-tägigen Fastenzeit fordert der Teufel Jesus auf, sich aus Steinen Brot zu machen. Es ist die Versuchung, sich selbst zu helfen. Jesus lehnt das ab.

Dann versucht ihn der Teufel dazu zu bewegen, Gott zum Handeln zu zwingen, indem er sich vom Dach des Tempels in die Tiefe stürzt. Auch das lehnt Jesus ab mit den Worten: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen“ (Matthäus 4,7).

Zu guter Letzt will der Teufel Jesus eine Abkürzung anbieten und ihm alles Leid ersparen. Doch Jesus befiehlt dem Teufel, wegzugehen (Matthäus 4,10).

Mose musste diese drei Dinge ebenfalls lernen: auf den Zeitpunkt zu warten, den Gott als den richtigen bestimmt hat; Gott nicht unter Druck zu setzen, sondern unveränderliche Situationen auszuhalten und keine Abkürzungen zu nehmen.

Auch wir stehen mitten in diesem Prozess: Geduldig auf Gott zu warten, ihn nicht zu erpressen und Situationen einfach mit seiner Hilfe auszuhalten. Doch wir dürfen wissen: Wir haben einen Gott, der uns durchträgt.

weiterlesen →  https://www.obrist-impulse.net/mose-und-seine-bestimmung

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