Archive for the 'Uncategorized' Category

Mose – Gott führt außergewöhnliche Wege

4. Juli 2022

Der biblische Glaube lebt von Wundern. Doch Gott handelt nicht nimmer, wie wir es erwarten, aber so dass unser Vertrauen in Gott stärker wird. Eine solche Geschichte ist der Auszug aus Ägypten. Der Auszug aus Ägypten ist das grundlegende Heilsereignis für die Israeliten.

Mose – das rote Meer, 2.Mose, 13,17-15,21, Montag, 4. Juli, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Die biblische Beschreibung passt eher auf die rote Route.

siehe : https://www.obrist-impulse.net/mose-gott-fuehrt-aussergewoehnliche-wege

Gott ist das Licht der Welt

1. Juli 2022

Gott sagt zum Pharao: Ich bin das Licht der Welt. Es ist schrecklich, wenn man mich ausschließt.“ In der Finsternis herrscht Orientierungslosigkeit. Es gibt keine schrecklichere Plage als völlige Finsternis in den Herzen.

Gott bat Mose, die Finsternis auszulösen, damit die Ägypter ihren Zustand erkennen sollten. Drei Tage lang wurde es finster. Das ist die absolute Orientierungslosigkeit. Doch in 2.Mose 10,23 lesen wir: „Wo aber die Israeliten wohnten, blieb es hell.“

Gott will die Menschen erlösen und ihnen den Weg aus der Finsternis zeigen. Jeder wählt für sich, ob er in Ägypten verharren will oder sich dem Volk Gottes anschließt.

Bei dieser Plage geht es um die Offenbarung der Macht Gottes gegenüber der Macht der Götter Ägyptens. Die erste Plage erstreckte sich auf den Nil, einen der wichtigsten Götter der Ägypter. Hier geht es um den größten Hauptgott: die Sonne. Re oder Ra ist der altägyptische Sonnengott. Das heißt, dass die Sonne selbst ein Gott ist und daher nicht von einem göttlichen Wesen geschaffen wurde. Von diesem Sonnengott entlehnte der Pharao seine Macht, seine Autorität und seinen Namen.

David schreibt in Psalm 27,1: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil“.

In Jesaja 49,6 steht über den Messias: „Ich mache dich zum Licht der Nationen; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.“

Johannes schreibt in Johannes 3,19: „Darin besteht das Gericht: „Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht“.

Despoten bleiben stur

25. Juni 2022

Despoten scheinen dazu zu neigen, stur bei ihren Plänen zu bleiben, auch wenn ihr Volk dabei zugrunde geht. In 2.Mose 10,7 steht: Lass die Leute ziehen … Merkst du denn noch immer nicht, dass Ägypten zugrunde geht?“

Es entbrennt ein Machtkampf. Auch für den Wind hatten die Ägypter eine Gottheit. Jetzt aber treibt der Wind unzählige Heuschrecken heran, die auch die geweihten Bäume abfressen. Es gab auch einen Gott namens Seraja, der als Beschützer vor Heuschreckenplage galt. Aber er war machtlos gegenüber dem Gott Israels.

Der Pharao spielt mit der Täuschung. Doch schon an seiner Formulierung erkennt man die Tücke. Sein Eingeständnisnehmt meine Sünde von mir und betet zum HERRN“ (2.Mose 10,7) ist nur oberflächlich. Er bittet Gott nicht selbst um Befreiung, sondern lässt andere für sich beten.

Wer seine Gesinnung ändert, der wendet sich selbst mit der Bitte um Erbarmen an Gott.

Die Heuschrecken verzehrten alles, was vom Hagel übriggeblieben war. Statt dass ihm ein Licht aufgeht und er einlenkt, verfinstert sich das Herz des Pharaos.

Wer aus der Geschichte nicht lernt

18. Juni 2022

In Ägypten regnet es normalerweise nicht. Man war nicht vom Himmel abhängig, sondern vom Nil. Bei Mose bekommen sie, anstatt Regen und Segen die Härte der Kälte zu spüren. Wer Gottes Segen mit Kälte begegnet, den trifft es hart.

Gott lässt dem Pharo in 2.Mose 9,14 sagen: „Diesmal will ich alle meine Plagen loslassen auf dich, deine Diener und dein Volk.“ Spannend ist dabei die Gnade Gottes. Ab Vers 20 lesen wir: „Wer sich von den Dienern des Pharao vor der Drohung des HERRN fürchtete, ließ seine Knechte und sein Vieh unter Dach bringen. … 23 der HERR ließ es donnern und hageln 26 Nur im Land Goschen, wo sich die Israeliten aufhielten, hagelte es nicht.“

Der Gott der Luft (Nut) kann den Ägyptern nicht helfen, der Pharao sieht sich genötigt, von JHWH dem „Donner Gottes“ zu sprechen (2.Mose 9,28). Das Land gehört JHWH (29).

Manchmal sagen die Leute, Gott müsste nur deutlicher eingreifen, dann würden die Menschen auch auf ihn hören. Doch die Berichte lehren uns, dass es nur einige sind, die aus der Erfahrung Konsequenzen ziehen.

Man erntet, was man sät

11. Juni 2022

Die Ägypter haben das Leben der Israeliten zerstört. Nun kommt bei der sechsten Plage die Zerstörung auf sie selbst zurück.

Die Reinheit war für die Ägypter wichtig. Wer konnte, ließ sich einbalsamieren, damit der Leib unversehrt bestehen blieb. In 2.Mose 9,11 lesen wir etwas Wichtiges: „Die Wahrsager konnten wegen der Geschwüre Mose nicht gegenübertreten, sie waren wie alle Ägypter von Geschwüren mit aufplatzenden Blasen befallen.“

Das war ein Fiasko. Der ägyptische Gottesdienst fällt aus. Hier werden die Wahrsager auch zum letzten Mal erwähnt. Der Gott der Medizin, Imhotep, war machtlos.

Sechs Mal hat der Pharao sein Herz selbst verhärtet und sich den Zeichen Gottes widersetzt. Nun erntet er, was er gesät hat. Ab jetzt trifft es ihn selbst.

Erwerbsausfall

28. Mai 2022

Bei der Viehpest und fünften Plage in Ägypten kommt es zum Erwerbsausfall. Ohne gesunde Tiere gibt es keine Arbeit.

Das Ärgerliche für den Pharao war, dass Gott einen Unterschied zwischen den Tieren der Israeliten und denen der Ägypter machte. In 2.Mose 9,7 lesen wir: „Der Pharao erkundigte sich, und wirklich: Vom Vieh Israels war kein einziges Stück eingegangen. Doch der Pharao verschloss sein Herz und ließ das Volk nicht ziehen.“

Das Vieh achteten die Ägypter als heilig, ja sie betrachteten sie sogar als Inkarnationen von Gottheiten. Die Gottheit Hathor, eine Muttergottheit, sah einer Kuh ähnlich. Kein Wunder, dass es ihnen ein Gräuel gewesen wäre, wenn die Israeliten im Land geopfert hätten.

Trotz der Eindeutigkeit der Botschaft verschloss der Pharao sein Herz. Gott kann noch so klar reden, wenn der Mensch nicht hören will, verschließt er sich für Gott.

Wenn man das Ersparte verliert

24. Mai 2022

Mit der vierten Plage geht es um einen Wertezerfall und um Verluste. Das Ungeziefer befällt die Vorräte. Wer nur auf seine Vorräte baut, der verliert, was sein Leben ausmacht.

Von nun an sondert Gott sein Volk Israel von Ägypten ab. Das Spannende ist, dass Jesus sagte, dass er für seine Kinder sorgen wird. Da ab dieser Plage eine Unterscheidung zwischen dem Land Gosen und dem Rest Ägyptens gemacht wird, können wir sehen, dass hier die Götter der Bewahrung beschämt werden, wie Buto, eine Schutzgöttin.

Nachdem eine Trennung zwischen dem Volk Gottes und Ägypten stattgefunden hat, sehen wir, wie der Pharao Kompromisse anbietet. „Geht, bringt eurem Gott hier im Land Schlachtopfer dar!“ (2.Mose 8,21).

Mose antwortete darauf: „Wir wollen drei Tagesmärsche weit in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, Schlachtopfer darbringen, wie er es uns gesagt hat“ (2.Mose 8,21).

Was bedeutet dieser Weg von drei Tagen? Es ist der Weg des Todes und der Auferstehung des Herrn Jesus, der am dritten Tag aus dem Tod auferstand. Das ist die Voraussetzung, um Gott dienen zu können.

2.Mose 8,22 beschreibt, weshalb es den Israeliten nicht möglich war, im Land Ägypten Gott zu dienen: „Wir müssen dem HERRN, unserem Gott, Schlachtopfer darbringen, die bei den Ägyptern Anstoß erregen.“

Der Hinweis auf das göttliche Opferlamm in Jesus ist und bleibt ein Anstoß. Dass jemand an unserer Stelle sterben muss, widerstrebt dem Menschen, der seine Gerechtigkeit selbst aufrichten möchte.

Das ist Gottes Finger

21. Mai 2022

Die dritte Plage der Stechmücken (2.Mose 8,12-15) folgt beim Auszug aus Ägypten ohne jede Warnung.

Die Steckmücken entstehen aus dem Staub der Erde. Die Erde wurde von den Ägyptern, wie das Wasser, in einer Gottheit personifiziert. Diese Gottheit hieß Seb. Seb war ein Vater der Götter, auf seinem Kopf war ein Vogel zu sehen – ein Zeichen des Lebens.

Durch die Plage werden alle Menschen und das Vieh getroffen. Aufs Neue versuchen die Zauberer, mit ihren Nachahmungen zu kommen, aber diesmal bleibt ihr Versuch vergeblich. Sie sagen: „Das ist Gottes Finger.“

Mücken sind Tiere, die den Menschen Blut wegsaugen. Wir lesen in 3. Mose 17,11, dass im Blut das Leben ist.

Die Plage ist ein Sinnbild für eine von Gott abgefallene Welt, in der das Leben aus uns herausgesaugt wird. Statt des rechten Gebrauchs herrscht Missbrauch. Arbeit erfüllt nicht, sondern wird zur Last. Wir beschäftigen uns mit Krankheiten, die oft durch eine ungesunde Lebensweise entstanden sind. Anstatt einander zu helfen, graben wir einander das Wasser ab.

In dieser Situation wäre die Umkehr zu Gott, dem Geber des wahren Lebens, angesagt. Die Antwort auf die Not in der Welt wäre, nicht Gott anzuklagen, sondern sich ihm zuzuwenden.

Wenn unser Leben in unseren Händen zerrinnt, ist es eine Anfrage an uns, was wirklich im Leben zählt.

Frösche

12. Mai 2022

Die Zehn Plagen sind ein Modell für die Apokalypse der Offenbarung.

Für die alten Ägypter wurde der Frosch zum Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit, weil er mit der jährlichen Nilschwemme die Fruchtbarkeit und somit Leben in das sonst unfruchtbare Land brachte. Die ägyptische Göttin der Geburt, Heqet, wurde froschgestaltig oder mit einem Froschkopf dargestellt.

Mit der zweiten Plage war die Botschaft an den Pharao: „Ich, Gott, gebe Leben in jedes Haus und entziehe es“. Der Pharao dachte, er könne bestimmen, wer geboren werden und wer sterben soll.

Die Wahrheit ist, Leben ist nicht machbar. Wir können zwar vieles, aber es ist Gott, der ein Ja zu einem jeden Leben gibt und er kann jedes Leben beenden, wann er will.

Geboren werden und Sterben betrifft jedes Haus. Was eine gute göttliche Ordnung hat, kann durch Missbrauch viel Not und Elend verursachen. Was Segen sein sollte, wird zu Plage.

Unser Leben hängt von Gott ab

11. Mai 2022

In Ägypten ist die ganze Vegetation auf das Wasser des Nils angewiesen. Gott sagt zum Pharao durch die erste Plage in 2.Mose 7,17-18: „Du bist abhängig. Deine Lebensgrundlage kann ich dir jederzeit entziehen.“

Bei der Umwandlung vom Nilwasser in Blut geht es darum, dass wir einsehen, dass unser Leben von Gott abhängt. Jeder Augenblick in unserem Leben ist ein Geschenk von Gott.

Spannend ist, dass die Leute des Pharao Leben entziehen und damit das Elend noch grösser machen konnten, jedoch nicht in der Lage waren, den Schaden zu heilen (2.Mose 7,22).

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