Archive for the 'Uncategorized' Category

Der Hirt meines Volkes

17. Januar 2021

Als David berufen wurde, wird er als Hirte für das Volk eingesetzt. In 2. Samuel 5,1-2 steht: Alle Stämme Israels kamen zu David nach Hebron und sagten: … Der HERR hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst Israels Fürst werden (2.Samel 5,1-2).

Gebet: Himmlischer Vater du siehst die Führer eines Volkes nicht als Herrscher, sondern als Hirten, weil du selbst ein Hirte bist. Den Umgang, den du vorgibst, ist ein ganz anderer, als wir ihn oft in dieser Welt erleben. Ein Hirte sorgt sich um die, die ihm anvertraut sind.

So sollen auch wir mit den Menschen umgehen, die uns anvertraut sind, motiviert aus dem Erleben, das wir mit dir haben. Füreinander zu sorgen, einander zu helfen. Schenk uns diesen Blick für unser Umfeld, damit wir einander ermutigen, besonders auch in dieser herausfordernden Zeit. Leite du uns durch den Heiligen Geist, damit wir sehen, wie wir einander helfen können. Mit wem wir telefonieren sollen. Wem eine kleine Aufmerksamkeit weiterhilft.

Wir möchten dich an dieser Stelle auch für unsere Regierung bitten. Schenke ihnen Weisheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Segne sie in ihren Aufgaben und schenke Einheit über die Maßnahmen, die getroffen werden müssen und welche weggelassen werden können.

Himmlischer Vater, wir bitten dich um Weisheit in unserem Volk, damit wir einander nicht gefährden, aber auch Wege finden, einander zu ermutigen. Wir bitten dich für die Menschen, die krank sind, dass du bei ihnen bist und den Ärzten sowie den Pflegenden Weisheit und Kraft schenkst. Wir bitten dich auch für die Familienangehörigen, die jemanden verloren haben. Hilf, dass wir füreinander da sind, so wie ein Hirte für die da ist, die ihm anvertraut sind. Lass uns ein Volk von fürsorglichen Hirten sein.

Gott ein Hirte

16. Januar 2021

Das Bild, dass Gott ein Hirte ist, kommt zum ersten Mal bei Jakob vor. In 1.Mose 48,15 steht: Er (Jakob) segnete Josef und sprach: Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak ihren Weg gegangen sind, Gott, der mein Hirt war mein Lebtag bis heute.

Gebet: Himmlischer Vater, Jakob erlebte dich als Hirte. Er sagte: „Gott, der mein Hirt war mein Lebtag bis heute.“

Wenn wir uns daran erinnern, was Jakob erlebt hatte, dann erstaunt das. Ihm wurde seine Bestimmung verweigert, er musste flüchten, ihm wurde die falsche Braut gegeben, dann musste er wieder flüchten, er hat mit dir gekämpft, seine große Liebe ist frühzeitig gestorben, sein Sohn Josef wurde von seinen Brüdern als Sklave verkauft und ihm wurde erzählt, ein Tier habe ihn gerissen. Und dann der Satz: „Gott, der mein Hirt war mein Lebtag bis heute.“

Herr, hilf uns, dass wir auch einen solchen Blick bekommen. Dass wir merken, wie du auch im Hoch und Tief unseres Lebens unser Hirte bist, der über uns wacht und für uns sorgt. Amen

Beten zum guten Hirten

14. Januar 2021

Donnerstag 14. Januar, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Das Bild des Hirten begleitet uns durch die Bibel. Wir gehen diesen Stellen nach und kommen mit Jesus ins Gespräch, der von sich selbst gesagt hat, dass er der gute Hirte ist.

https://www.obrist-impulse.net/beten-zum-guten-hirten

Das Wesentliche schenkt Gott.

12. Januar 2021

Abraham wird zugutegehalten, dass er Gott vertraut. Paulus schreibt in Römer 4,3: „Denn was sagt die Schrift? Abraham glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“ (1. Mose 15,6).

Alles, was das Leben von Abraham ausmacht, hat Gott geschenkt. Und hier liegt der eigentliche Kern. Gott schenkt uns das Heil, damit wir mit ihm leben können.

Wir meinen aber oft, wir müssten mit Gott leben, damit wir sein Heil als Belohnung erhalten. Das ist ein feiner Unterschied, der aber viel ausmacht. In beiden Fällen will ich den Weg Gottes gehen, aber einmal aus Dankbarkeit und Liebe und das andere Mal, um einen Lohn zu erhalten. Ein Knecht erhält ein Lohn. Ein Kind Gottes wird geliebt. Johannes schreibt: „Allen aber, die ihn (Jesus) aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben“ (Johannes 1,12).

Glaube wirkt sich immer in Taten aus. Aber nicht alle Menschen haben entdeckt, dass Taten nicht die Grundlage für eine Annahme bei Gott sind, sondern die Annahme bei Gott durch Jesus uns zu veränderten Menschen macht.

Was steht hinter der Aussage, dass Gott und Abraham Freunde sind?

10. Januar 2021

In Jesaja 41,8 steht: „Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme meines Freundes Abraham.“ Abraham wird von Gott selbst als Freund bezeichnet. Wenn wir so an Gott glauben, wie es Abraham getan hat, dann ist Gott unser Freund.

Einem Freund müssen wir uns nicht erklären. Wir spielen ihm nichts vor. Wir wissen, dass er es gut mit uns meint. Auch wenn wir uns nicht immer treffen, wissen wir, dass wir füreinander da sind. Wenn Gott mein Freund ist, dann muss ich Gott nicht in Frage stellen. Fragen stellen schon, aber nicht in Frage stellen.

Es ist ja schon außergewöhnlich, was Jesus in Johannes 15,15 sagt: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“ Gott offenbart sich uns und er meint es zutiefst gut mit uns.

Isma’il al Faruqi schreibt: Allah offenbart nur seinen Willen … Allah offenbart sich niemandem … das ist der große Unterschied zwischen Christentum und Islam“ (Christian Mission and Islamic Da’wah, The Islamic Foundation, 1982, Seite 47-48). Obwohl der Koran erwähnt, dass Gott Abrahm seinen Freund nennt (Sure 4,125). Ein Freund offenbart sich seinem Gegenüber.

Im Judentum spricht Gott nur mit Mose wie mit einem Freund. In 2.Mose 33,11 steht: „Der HERR und Mose redeten miteinander von Angesicht zu Angesicht, wie einer mit seinem Freund spricht.“

Das Spannende ist: Abraham hatte zu Gott diese vertrauensvolle freundschaftliche Beziehung. Und Jesus bietet uns diese auch an.

Mein Wunsch ist es, dass wir alle wieder neu lernen, uns so vertrauensvoll an Gott zu wenden wie an einen guten Freund. Denn Gott will unser Freund sein.

Gott spricht zu Abraham. Was bedeutet das für uns?

10. Januar 2021

In 1. Mose 12,1 steht: „Der HERR sprach zu Abram: Geh  fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde!“ Drei Wort sind sehr wichtig: „Der HERR sprach.“

Der Gott Abrahams spricht. Schon ganz am Anfang, in 1. Mose 2,16, steht: „Dann gebot Gott, der HERR, dem Menschen.“ Gott hat die Menschen nicht einfach entstehen lassen und kümmert sich dann nicht mehr um sie. Nein, er spricht mit ihnen.

Sogar als die Menschen sich von Gott abwandten und sich vor ihm versteckten, steht in 1. Mose 3,9: „Aber Gott, der HERR, rief nach dem Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?“

Gott spricht zu uns Menschen. Dazu wurden wir erschaffen. Gott wollte Verwalter  auf der Erde einsetzen, mit denen er reden kann.

Wenn wir im biblischen Stammbaum die Zahlen zusammenzählen, dann konnte Abraham Noah noch kennenlernen. Es kann also sein, dass Noah dem Abraham erzählte, wie es damals bei der Flut war, wie Gott zu ihm gesprochen hat und wie er Gott mit einem Opfer seinen Dank zum Ausdruck brachte.

Dass einfach so dasteht: „Der HERR sprach zu Abram“, zeigt an, dass Abraham für Gottes Reden offen war.

Wenn wir also glauben wie Abraham, dann sind wir offen für Gottes Reden  und erleben, dass Gott auf unterschiedliche Arten zu uns spricht.

Das Judentum ist stolz darauf, dass Gott in 2. Mose 19 und 20 zum ganzen Volk sprach. Doch dann steht in Vers 19: „Sie sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören! Gott soll nicht mit uns reden, sonst sterben wir“ (2.Mose 20,19). Im jüdischen Talmud wird uns eine entscheidende Wende im Judentum beschrieben: Im Buch Midrash Tehillim 4 steht: „Ein irdischer König erlässt eine Verordnung, und obwohl seine Berater es verlangen, können sie diese nicht auflösen. Ob es ihnen gefällt oder nicht, sie gehorchen seiner Verordnung, aber wenn der König sie selbst auflöst, wird sie aufgelöst. Aber der ewige König, gepriesen sei er, ist nicht so, denn er befolgt alles, was der Sanhedrin beschließt.“ Das ist spannend. Das heutige Judentum  rechnet nicht damit, dass Gott spricht, sondern dass die Rabbiner die Autorität haben, Dinge zu bestimmen. Entscheidend im jüdischen Glauben ist immer, was mein Rabbiner sagt.

Im Islam spricht Gott auch nicht direkt zu den Muslimen. Sogar der Koran wurde nach islamischer Überlieferung vom Engel Gabriel vorgetragen und Mohammed hat ihn dann rezitiert. Nur nach einer islamischen Tradition in den Hadithen aus dem 8. Jahrhundert ist Mohammed in den Himmel aufgefahren und hat Gott im siebten Himmel hinter dem Lotusbaum getroffen, an einem Ort, zu dem nicht einmal Gabriel hingehen konnte.

Vor diesem Hintergrund ist es sehr spannend, dass der Gott Abrahams spricht, ja, dass er sogar bis heute Menschen anspricht. In Jesaja 43,1 steht: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!“

Und Jesaja 65,1-2 offenbart uns noch etwas Spannendes über Gott. Da steht: „Ich wurde gesucht von denen, die nicht forschten, ich wurde gefunden von denen, die mich nicht suchten. Ich sagte zu einer Nation, die mich nicht anrief: Hier bin ich, hier bin ich! Den ganzen Tag streckte ich meine Hände aus.“

Gott ruft uns und sucht uns. Er spricht zu uns. Spannend ist nun, wie Jesus uns im Neuen Testament beschrieben wird. Jesus spricht in göttlicher Autorität. Er sagt nicht: „Gott hat mir gesagt“, sondern: „Ich sage euch“.

Heute spricht Gott durch den Heiligen Geist. In Johannes 16,13 sagt Jesus: „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.“

Gott spricht mit Abraham. Heute spricht er durch den Heiligen Geist zu den Menschen, die auf ihn hören wollen.

Im Hebräer 3,7-8 steht: „Darum beherzigt, was der Heilige Geist sagt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht eure Herzen.“

Der Heilige Geist leitet uns. Er spricht zu uns. Er öffnet uns die Augen und unseren Verstand, wenn wir uns ihm nicht verschließen.

Abrahams Gott

4. Januar 2021

Abraham wird immer wieder als Vater der monotheistischen Religionen gesehen. Seine Art zu Glauben ist ein Vorbild für alle Menschen.

Erst wenn wir verstehen, wie Abraham Gott erlebt hat, können wir beurteilen, ob wir an den Gott von Abraham glauben oder ob wir einem eigenen Gottesbild folgen.

Abraham wird in Sure 2,132 als erster Muslim beschrieben. In Johannes 8,39 sagen die Juden: „Unser Vater ist Abraham.“

Juden, Christen und Muslime sehen also alle in Abraham ein Vorbild des Glaubens.

Abraham hat aber nicht drei Religionen gegründet. Wenn wir sagen, dass wir an den Gott Abrahams glauben, müssen wir zuerst schauen, an was für einen Gott Abraham geglaubt hat und was die Merkmale seines Glaubens sind.

Jesus sagt in Johannes 8,39: „Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr die Werke Abrahams tun.“

Der Gott Abrahams

3. Januar 2021

Montag 4. Januar, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Abraham wird immer wieder als Vater der monotheistischen Religionen gesehen. Seine Art zu Glauben ist ein Vorbild für alle Menschen.

Erst wenn wir verstehen, wie Abraham Gott erlebt hat, können wir beurteilen, ob wir an den Gott von Abraham glauben oder ob wir einem eigenen Gottesbild folgen.

https://www.obrist-impulse.net/der-gott-abrahams

Beten mit dem Lobgesang von Zacharias (Teil 7)

24. Dezember 2020

Lukas 1,78-79: Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Gebet: Himmlischer Vater, ein wunderbares Bild. In deiner Liebe besuchst du uns als Licht der Welt, um uns den Weg aus der Finsternis zu zeigen und uns auf dem Weg des Friedens zu leiten.

Jesaja sagte in Kapitel 9,1: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf“ (Jesaja 9,1).

Das ist Weihnachten. Göttliches Licht kommt in unsere Welt. Jesus sagt in Johannes 8,12: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Danke, Jesus, dass du die Herrlichkeit verlassen hast, um uns den Weg zum himmlischen Vater zu zeigen. Danke, dass wir Weihnachten feiern können, den großen Anfang deiner Suche nach den Menschen, die den Kontakt zu dir verloren haben. Wir wollen dein rettendes Angebot annehmen und dich bitten, dass du in unser Leben kommst und es Licht in uns wird. Amen.

Beten mit dem Lobgesang von Zacharias (Teil 6)

22. Dezember 2020

Lukas 1,74-75: Er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Gebet: Himmlischer Vater, es ist etwas Besonderes, dass wir dich lieben und keine Angst vor dir haben müssen. Weil du uns zuerst geliebt hast, können wir dir vertrauen.

Es heißt hier, dass du uns aus Feindeshand befreit hast. Du hast uns aus der Hand des Feindes, des Teufels, entrissen. Doch wir stehen immer noch in einer Welt, in der uns manches Angst macht. Doch du hast uns deinen Frieden inmitten von Unfrieden verheißen. Die Engel lobten dich vor den Hirten mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2,14).

Und Jesus hat gesagt: „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ (Johannes 16,33).

Darum wollen wir dir furchtlos dienen, weil du unser Frieden bist, inmitten von allem Unfrieden auf dieser Welt.

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