Archive for the 'Uncategorized' Category

Frösche

12. Mai 2022

Die Zehn Plagen sind ein Modell für die Apokalypse der Offenbarung.

Für die alten Ägypter wurde der Frosch zum Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit, weil er mit der jährlichen Nilschwemme die Fruchtbarkeit und somit Leben in das sonst unfruchtbare Land brachte. Die ägyptische Göttin der Geburt, Heqet, wurde froschgestaltig oder mit einem Froschkopf dargestellt.

Mit der zweiten Plage war die Botschaft an den Pharao: „Ich, Gott, gebe Leben in jedes Haus und entziehe es“. Der Pharao dachte, er könne bestimmen, wer geboren werden und wer sterben soll.

Die Wahrheit ist, Leben ist nicht machbar. Wir können zwar vieles, aber es ist Gott, der ein Ja zu einem jeden Leben gibt und er kann jedes Leben beenden, wann er will.

Geboren werden und Sterben betrifft jedes Haus. Was eine gute göttliche Ordnung hat, kann durch Missbrauch viel Not und Elend verursachen. Was Segen sein sollte, wird zu Plage.

Unser Leben hängt von Gott ab

11. Mai 2022

In Ägypten ist die ganze Vegetation auf das Wasser des Nils angewiesen. Gott sagt zum Pharao durch die erste Plage in 2.Mose 7,17-18: „Du bist abhängig. Deine Lebensgrundlage kann ich dir jederzeit entziehen.“

Bei der Umwandlung vom Nilwasser in Blut geht es darum, dass wir einsehen, dass unser Leben von Gott abhängt. Jeder Augenblick in unserem Leben ist ein Geschenk von Gott.

Spannend ist, dass die Leute des Pharao Leben entziehen und damit das Elend noch grösser machen konnten, jedoch nicht in der Lage waren, den Schaden zu heilen (2.Mose 7,22).

Gott setzt die Grenzen

10. Mai 2022

Die Schlange ist im biblischen Zusammenhang stets ein Bild für das Böse. Das Böse hat allerdings nur so viel Macht, wie es Gott zulässt.

Auch wenn der Mensch Böses nachahmen kann, ist es von Gott begrenzt. Gott setzt ein Ende, wann er will.

Vom Stab des Mose wissen wir, dass auch die Schlange nur so lange wirken konnte, bis Mose sie wieder ergriff. In 2.Mose 7,15 sehen wir, dass das Gleiche auch mit dem Stab Aarons geschah und die Schlange wieder zum Stab wurde.

Die Botschaft, an den Pharao in 2. Mose 7,12 und alle die verstehen wollen, ist klar: Gott hat die Macht, Grenzen zu setzen. Gott greift ein, wenn es ihm zu bunt wird.

Die Struktur der 10 Plagen

8. Mai 2022

Es gibt eine interessante Beobachtung im Text. Dreimal steht, dass Mose frühmorgens zum Pharao gehen sollte. Bei der ersten (2.Mose 7,15), vierten (2.Mose 8,16) und siebten Plage (2.Mose 9,13) macht Gott stets einen neuen Anfang. In allen drei Fällen muss Mose frühmorgens vor den Pharao treten. Jeder Morgen weist auf einen neuen Anfang des Handelns Gottes mit Pharao und Ägypten hin.

Die ersten drei Plagen bilden eine besondere Einheit. Auch die Zauberer versuchen, die Plagen Gottes nachzuahmen. Die ersten drei Plagen werden auch durch den Stab von Aaron ausgelöst.

Ab der vierten Plage wird zwischen den Ägyptern und dem Volk Israel ein Unterschied gemacht. Die Israeliten werden von den Plagen verschont und sind ihnen nicht ausgesetzt.

Bei den letzten drei Plagen sehen wir, dass es sich um Gerichte handelt, die direkt aus dem Himmel über das Volk Ägyptens kommen. Dabei werden diese Gerichte durch Mose ausgelöst. Er handelt im Auftrag Gottes.

Bei den ersten drei Plagen geht es um Weltanschauungsfragen, bei den nächsten drei Plagen um existenzielle Fragen und bei den letzten drei Plagen geschehen apokalyptische Ereignisse.

Wie bei allen Ereignissen geht es stets um die Frage Deutung. Was geschieht, kann ein Zeichen Gottes sein oder einfach eine Plage, die aber nicht zu einem Umdenken führt.

Ich finde es sehr eindrücklich, dass in der Offenbarung 16,9 steht: „Sie lästerten den Namen Gottes, der die Macht über diese Plagen hat. Sie bekehrten sich nicht dazu, ihm die Ehre zu geben.

Der Mensch verharrt in seiner Auflehnung gegenüber Gott. Die Menschen ernten, was sie gesät haben.

Die Beschreibung der Plagen in der Offenbarung mit dem Lied von Mose“ (Offb 15,3) und die wachsame „Bereitschaft in Kleidern“ (Offb 16,15) erinnern an den Auszug aus Ägypten. Ebenso die Plagen mit Geschwüren (Offb 16,2), Blut (Offb 11,6), Frösche (Offb 16,13), Donner (Offb 16,18), Hagel (Offb 8,7) und Finsternis (Offb 16,10).

Mitten in all den Plagen bleibt die Hoffnung, dass die Menschen umkehren und sich aus ihrer Gebundenheit erlösen lassen. Nüchtern stellt Offenbarung 16,9 fest: „Sie bekehrten sich nicht dazu, ihm die Ehre zu geben.“ Und in Vers 11 steht: „Sie ließen nicht ab von ihrem Treiben.“

Je stärker Gott eingreift, desto mehr zeigt sich der tiefsitzende Hass der Menschen gegenüber Gott. Statt zu Einsicht und Umkehr zu kommen, verharrt der Mensch in seiner Auflehnung gegenüber Gott, lästert über ihn und weigert sich, seine Macht zu anerkennen und ihm die Ehre zu geben.

Mose – Rettung vor dem Gericht

1. Mai 2022

Montag, 2. Mai, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Die zehnte Plage von Ägypten mündet in das Passahfest, das erste Fest im biblischen Kalender. Israel feiert mit Passah oder Pessach, den Anfang eines freien Lebens mit der Möglichkeit ihren Glauben an Gott zu gestalten. Der Schlüssel zu dieser Geschichte liegt im ersten und im vollkommenen Opfer.

Gott rettet nicht aufgrund der Volkszugehörigkeit, sondern aufgrund des umgesetzten Glaubens. Eine Botschaft, die auch mitten in unser Leben hineinspricht. Beim Glauben geht es nicht darum, dass wir unsere Vorstellungen über Gott entfalten, sondern dass wir auf das hören, was er sagt.

Der springende Punkt ist, dass die Ägypter auf andere Götter vertraut haben und den Gott Israels verachtet haben. Die Versuche Israel auszulöschen, trifft sie nun selber. In diesem Licht lässt Gott ihre eigene Saat aufgehen.

https://www.obrist-impulse.net/mose-rettung-vor-dem-gericht

Drei Ebenen in den 10 Plagen

30. April 2022

In den 10 Plagen von Ägypten gibt drei Ebenen. Einerseits sehen wir durch die Geschichte, wie der Mensch und wie Gott ist.

Dann ist die Geschichte auch ein Modell, das uns zeigt, wie Gott bei Völkern und bei einzelnen Menschen anklopft. Wir sehen, wie Gott Chancen zur Umkehr schenkt und wie er in seinem Reden immer deutlicher wird.

Aber es wird auch sichtbar, wie der Mensch sich immer mehr von Gott distanziert. Der Mensch geht nicht unter, weil er von Gott nichts weiß, sondern weil er ihn nicht wahrhaben möchte. Es gab auch Ägypter, die sich Israel anschlossen. In 2.Mose 12,38 steht: „Auch ein großer Haufen anderer Leute zog mit“.

Spannend ist auch, dass im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, ähnliche Plagen erwähnt werden. Dort steht ebenfalls, dass die Menschen aber nicht zu Gott umkehren wollen.

Spannend ist auch der Gedanke, dass Gott nicht die Welt verändert, sondern die Menschen, die auf ihn vertrauen, aus der Not herausführt. Das sehen wir bei Noah, bei Lot aus Sodom, bei Mose und in der Offenbarung.

Sind die Ansagen Gottes für uns Zeichen oder Plage?

23. April 2022

Eine der bekanntesten Begebenheiten von Mose ist der Auszug aus Ägypten mit den 10 Plagen. Doch viele achten nicht auf die Details. Es ist aber höchst spannend, auf den Aufbau und die Symbole zu achten.

Gott schickt diese Plagen, damit das menschliche Herz offenbar wird. Der Weckruf Gottes führt zur Umkehr oder zur Verhärtung des Menschen gegenüber Gott.

In 2.Mose 9,16 steht: „Ich habe dich aber am Leben gelassen, um dir meine Macht zu zeigen und meinen Namen auf der ganzen Erde bekannt zu machen.“

Gott will, dass für alle klar wird, dass es Gott ist, der die Israeliten aus der Sklaverei führt und nicht Mose und sein Bruder Aaron. Gott ist der Handelnde. Gott kommt zum Ziel. Er erlöst sein Volk, trotz aller Anstrengungen des Feindes, seinen Plan zunichte zu machen. Gottes Macht wird immer offensichtlicher.

Der Mensch ohne Gott schließt sich selbst durch sein Handeln vom Segen Gottes aus. Er wendet sich Gott nicht zu, sondern von ihm ab. Zuerst will der Mensch sich nicht Gott zuwenden, dann kann er es nicht mehr, weil er sich schon so oft gegen Gott entschieden hat und seine Denkmuster nicht mehr durchbrechen kann.

Es stellt sich uns die Frage: Ist das Wirken Gottes für uns Zeichen und Wunder oder nehmen wir Anstoss daran?

Dem Wort vertrauen

8. April 2022

Da glaubte das Volk, und als sie hörten, dass der HERR sich der Israeliten angenommen und ihr Elend gesehen habe, verneigten sie sich und warfen sich vor ihm nieder.(2.Mose 4,31).

Ihr Elend hatten sie längst erkannt. Aber dass Gott sich über sie erbarmt, hatten sie noch nicht erfahren. Noch steckten sie mitten im Elend. Noch war nichts von Heil und Rettung zu sehen. Das einzig Neue war Gottes Wort. Und das war ihnen genug. Das ergriffen sie im Glauben. Das war ihnen die Bürgschaft für die Rettung. Das beugte sie nieder und ließ sie ihren Gott anbeten!

Ähnlich geht es uns auch heute. Als Menschen stecken wir tief im Elend. Doch dann kommt die gute Nachricht: Jesus will uns aus der Sklaverei befreien! Wir können uns Jesus anvertrauen. An der Lage selbst hat sich in diesem Moment noch nichts geändert. Doch Mose und Aaron haben den Israeliten versichert: Gott wird sie retten. Diese Versicherung genügt. Sie neigen sich in Anbetung.

Wer schon vor der Vollendung Gott preisen kann, erhält die Kraft und den Mut, sich auch in Schwierigkeiten an Gott festzuhalten. Wer Jesus in sein Leben einlädt, erhält auch die Gewissheit, dass er alles vollenden wird. In Philipper 1,6 schreibt Paulus: „Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.“

Die drei messianischen Zeichen von Gott an Mose

7. April 2022

(2.Mose 4,1-9)

Der Stab, der zur Schlange und wieder zum Stab wird, ist ein Bild dafür, dass das Böse nur so weit gehen kann, wie Gott den Teufel gewähren lässt. Jesus wird die Schlange, den Teufel, durch Liebe zu Gott besiegen. In 1. Mose 3,15 steht: „Er (Jesus) trifft dich am Kopf und du (Schlange) triffst ihn an der Ferse“. Als Jesus den stummen Besessenen heilte, wurde klar, dass er Macht über den Teufel und seine Dämonen hatte.

Der Heilung von Aussatz ist ein weiteres Zeichen des Messias. Als Jesus den Aussätzigen geheilt hatte, brach zum ersten Mal öffentlich die Frage auf, ob er der Messias sei. Ab diesem Zeitpunkt kamen die Schriftgelehrten zu Jesus und beobachteten ihn.

Auch die Verwandlung von Wasser zu Blut ist die Abfolge einer Symbolik, die sich bei Jesus findet. Bei seinem ersten Wunder an der Hochzeit zu Kana verwandelte er Wasser zu Wein. Beim Passahfest deutete er den Kelch der Erlösung auf sein stellvertretendes Sterben am Kreuz, bei dem sein Blut zur Vergebung aller Verfehlungen der Menschen vergossen wird. Dieser Opfertod wird für jeden wirksam, der das Vergebungsangebot von Jesus dankbar annimmt und nicht mehr auf die eigene Gerechtigkeit baut. Leben (Wasser) erhält man durch den Schutz des Blutes von stellvertretenden Lamm Gottes, ist die Botschaft von Passah. Jesus sagt es in Offenbarung 3,20 so: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn einer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und Mahl mit ihm halten und er mit mir.“

Mose – Zehn Chancen zur Umkehr

4. April 2022

2.Mose, 5,1-10,29, Montag, 4. April, 14 Uhr, Radio Maria Schweiz

Eine der bekanntesten Begebenheiten von Mose ist der Auszug aus Ägypten mit den 10 Plagen. Doch viele achten nicht auf die Details. Es ist aber höchst spannend auf den Aufbau und die Symbole zu achten.

Gott schickt diese Plagen, damit das menschliche Herz offenbar wird. Der Weckruf Gottes führt zur Umkehr oder zur Verhärtung des Menschen gegenüber Gott.

In 2. Mose 9,16 steht: „Ich habe dich aber am Leben gelassen, um dir meine Macht zu zeigen und meinen Namen auf der ganzen Erde bekannt zu machen.“

Es stellt sich uns die Frage, ist das Wirken Gottes für uns Zeichen und Wunder oder werden sie uns zur Plage?

Die Beschreibung der Plagen in der Offenbarung mit dem Lied von Mose“ (Offb 15,3) und die wachsame „Bereitschaft in Kleidern“ (Offb 16,15) erinnern an den Auszug aus Ägypten. Ebenso die Plagen mit Geschwüren (Offb 16,2), Blut (Offb 11,6), Frösche (Offb 16,13), Donner (Offb 16,18), Hagel (Offb 8,7) und Finsternis (Offb 16,10).

Mitten in all den Plagen bleibt die Hoffnung, dass die Menschen umkehren und sich aus ihrer Gebundenheit erlösen lassen. Nüchtern stellt Offenbarung 16,9 fest: „Sie bekehrten sich nicht dazu, ihm die Ehre zu geben.“ Und in Vers 11 steht: „Sie ließen nicht ab von ihrem Treiben.“

Je stärker Gott eingreift, desto mehr zeigt sich der tiefsitzende Hass der Menschen gegenüber Gott. Statt zu Einsicht und Umkehr zu kommen, verharrt der Mensch in seiner Auflehnung gegen Gott.

Mose – Zehn Chancen zur Umkehr

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