Gibt es Beweise für die Auferstehung von Jesus?

1. April 2018

Eine ganze Reihe von Fakten sprechen dafür, dass die Auferstehung von Jesus wirklich stattgefunden hat.

1. Das leere Grab: Der jüdische Hohe Rat und die Römer konnten den Leichnam Jesu nicht vorweisen, obwohl sie das gern getan hätten.

2. Paulus verweist auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Korinther 15,6). Viele lebten zum Zeitpunkt der Aussage noch.

3. Die „Absurdität“ der Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung. Da sie die Auferstehung verkündeten hätte man sich einfach widerlegen können, hätte man um den Leichnam und um sein Grab gewusst, wie bei anderen Propheten.

4. Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen ließ die Jünger keine Angst mehr vor dem angedrohten Tod haben. Viele von ihnen bezahlten dafür mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

5. Natürlich kann man alles in Frage stellen. So kann man jede Person in der Geschichte in Frage stellen und behaupten ein Kreis von Menschen hätten diese Geschichten nur erfunden. Das gilt für alle Propheten, Religionsgründern und Philosophen. Gibt es von diesen Personen fremde detaillierte Berichte, wie man das von den Christen immer wieder einfordert? Jesus und seine Bewegung wurden im Talmud und auch in anderen Büchern erwähnt.

6. Abgesehen davon, erscheint Jesus immer wieder Menschen auf der ganzen Erde. Vor allen vielen Muslimen, die nach Gott suchen. Aber auch solchen, die seine Nachfolger töten wollen, wie damals Saulus.

https://www.obrist-impulse.net/gibt-es-beweise-fuer-die-auferstehung-des-christus

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Gott lässt uns nicht unvorbereitet ins Messer laufen

25. März 2018

Paulus sagt den Ältesten von Ephesus in Milet ganz klar (Apostelgeschichte 20,17-38), dass ihm der Heilige Geist aufgezeigt hat, dass er in die Gefangenschaft gehen wird. Dieses Hinweis ist in doppelter Hinsicht hilfreich: Wenn Paulus festgenommen wird, sind die Gemeinden nicht davon überrascht und denken, Gott hätte Paulus verlassen. Zudem ist Paulus selbst darauf vorbereitet, verhaftet zu werden. Leiden gehört auch zum Glaubensleben dazu. Doch der Heilige Geist geht mit uns nur so weit, wie wir bereit sind, es zulassen. So rang auch Jesus im Garten Gethsemane um ein „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“

Paulus übergibt deshalb mit seiner Rede vor den Ältesten von Ephesus ganz bewusst den Stab an die Verantwortlichen der Gemeinde weiter. Sie sollen nun die Gemeinde mit Nahrung versorgen und sie vor zerstörerischen Einflüssen schützen. Mit dem Begriff „Aufseher“ oder „Bischof“, wie es an einigen Stellen übersetzt wird, ist jemand gemeint, „der wie ein Hirte für die Schafe schaut“. Im Hebräischen kommt das Wort Hirte vom sehen.

Paulus warnt vor den Wölfen, die alles durcheinanderbringen und Menschen an sich binden statt an Jesus, die auffressen, ausnutzen und aussaugen. Anstatt einander auszunutzen, sollen wir uns gegenseitig ermutigen und aufbauen und das himmlische Erbe weitergeben. Paulus weist auch darauf hin, dass man als Verantwortlicher einer Gemeinde die Leute nicht melken, sondern beschenken soll. Wie Gott wiederum für einem sorgt, dass ist allein seine Sache.

Gott ist es auch, der Menschen zur Gemeinde hinzufügt, wenn er sie uns anvertrauen kann. Selbst Jesus hat gebetet: „… die du mir gegeben hast“ (Johannes 17). Echte Hirten inspirieren ihre Schafe, anstatt sie mit Appellen anzutreiben.

Spannend ist, dass der Heilige Geist Paulus auch die Möglichkeit gibt, ein eigenes Ja für seinen Weg zu finden. Seine Gefangenschaft ist keine Niederlage, sondern der von Gott gewollte und geführte Weg in eine neue Aufgabe. Gott möchte, dass die Botschaft des „zu Gott hin Umdenkens“ und des Vertrauens in Jesus auch dort verkündet wird, wo ein durchschnittlicher Mensch nicht hinkommt – vor den römischen Herrschern und dem Kaiser.

Interessanterweise entstand erst durch die Gefangenschaft von Paulus sein Lebenswerk, nämlich die Briefe, welche für alle Christen bis heute wegweisend sind. Erst durch eine Einschränkung wurde eine Tür geöffnet und Paulus bekam die Möglichkeit, bis in unsere Zeit hinein zu wirken.

Gedanken aus dem Austausch zu Apostelgeschichte 20,17-38.

Das ist ein Impuls aus unseren Entdeckungen in einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe. Wir sind auch offen für neue Teilnehmer im Linthgebiet (siehe Inspirierendes Bibelstudium). Gern gestalte ich auch Bibeltage an anderen Orten.

 


Das Markenzeichen des himmlischen Vaters

24. März 2018

Jesus wendet sich in der Bergpredigt gegen Spitzfindigkeit. Er kritisiert die rabbinischen Schwur-Skalen (Matthäus 5,34-36). Je nachdem zu was man schwörte, meinte man es weniger ernst (vgl. Matthäus 23,16.18). Aus unserem Mund soll nur das herauskommen, was wir wirklich meinen. Paulus schreibt den Ephesern (Epheser 5,4): „Genauso wenig ist Platz für Klatsch, Sticheleien und zweideutiges Gerede.“ Damit ist Humor nicht ausgeschlossen, doch Humor bedeutet, dass man über sich selbst lachen kann und nicht, dass man sich über andere lustig macht.

Jesus fordert auf, aus dem System der Rache auszusteigen. Mit „Auge um Auge“ ist im ursprünglichen Sinn eigentlich gemeint: Wenn durch mich jemand sein Auge verloren hat, dann soll ich ihm Auge sein. Jesus möchte, dass wir das System der Selbstjustiz und der bitteren Grabenkämpfe durchbrechen, indem wir kreative Wege gehen, damit der andere zur Einsicht kommen kann. Schon Salomo sagte (Sprüche 20,22): „Nimm dir nicht vor, Unrecht heimzuzahlen! Vertraue dem Herrn, denn er wird dir zum Recht verhelfen!“ Das wiederum bedeutet aber nicht, dass wir einfach „Schwamm drüber“ sagen und Unrecht unter den Teppich kehren. Jesaja sagte: „Lernt wieder, Gutes zu tun! Sorgt für Recht und Gerechtigkeit, tretet den Gewalttätern entgegen, und schafft den Waisen und Witwen Recht!“ (Jesaja 1,17)

Denn das Markenzeichen des himmlischen Vaters ist die Liebe für jeden, auch wenn dieser ihm gegenüber noch feindlich gesinnt ist (Matthäus 5,43-48). Die Feindesliebe behandelt den Feind mit Respekt und verschließt ihm nicht die Tür zur Versöhnung. Paulus schreibt: „Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind“ (Römer 5,10). Feindesliebe wirbt für Einsicht, Umkehr und Versöhnung.

Das ist ein Impuls aus unseren Entdeckungen (Matthäus 5,33-48) in einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe. Wir sind auch offen für neue Teilnehmer im Linthgebiet (siehe Inspirierendes Bibelstudium). Gern gestalte ich auch Bibeltage an anderen Orten.

 

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Gottes Weinberg

18. März 2018

Alles fängt mit einer Begegnung mit dem Weingärtner auf dem Platz der Bereitschaft an. Es ist spannend, zu sehen, dass manche Menschen erst spät bereit sind, sich rufen zu lassen.

Der nächste Schritt ist die Bereitschaft, seiner Einladung zu folgen. Dabeisein ist alles.

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Zeit zu sein

16. März 2018
Ist die Hausarbeit weniger wert, als philosophieren? Oder setzt Martha die falsche Priorität? Was hat sich Jesus als Gast gewünscht? Ein super Menü oder offene Zuhörer? Einmal sagte Jesus: „Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk“ (Johannes 4,34). Salomo sagte: Alles hat seine Zeit  (Prediger 3,1). Die Gegengeschichte ist die Speisung der Fünf- und Siebentausend. Da hat man das leibliche Wohl ganz vergessen und Jesus hat durch ein Wunder eingegriffen.

Wie in der vorangehenden Geschichte vom barmherzigen Samariter, geht es auch hier darum, welches das passende Verhalten im Moment ist. Jetzt ist das geistliche Leben wichtiger als die Werke. Die Liebe ist mehr als der Dienst. Martha ist mit ihrem Dienst nicht eins. Sie meint zu wissen, was Jesus und ihre Schwester tun müssten. Doch Jesus möchte dass Martha die Worte vom Reich Gottes umsetzt. Sei ganz eins mit dir. Sei nicht besorgt und beunruhigt (Vers41). Richte nicht (Matthäus 7,1). Nimm dir einfach die Zeit zu sein.

Hausarbeit ist nicht minderwertig, doch jetzt ist ein Gast da, der sich an der Gemeinschaft erfreuen will. Was nützt ein Besuch, wenn der Gastgeber keine Zeit hat? Wie oft denken wir, wir wüssten, was der andere tun soll oder welche Bedürfnisse er hat. Doch unser Gegenüber hat manchmal ganz andere Prioritäten.

Spannend ist, dass bei Jesus nicht nur wie damals üblich Männer an den Lehrgesprächen teilnehmen sondern auch Frauen. Ebenso sorgt er sich wiederum für das Essen, wenn es nötig ist. In der vorangehenden Geschichte vom barmherzigen Samariter fordert Jesus auf, dass die vergeistigten Menschen aktiv werden. In dieser Geschichte sollen die Überaktiven zur Ruhe kommen.

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Leben in der Gewissheit der Totenauferstehung

11. März 2018

Mit der Gewissheit der Totenauferstehung reist Paulus Richtung Gefangennahme. In Alexandria Troas verabschiedet er sich abends von der Gemeinde. Da fällt ein Mann mit dem Namen „Der Glück hat“ aus dem dritten Stock aus dem Fenster. Er hatte sich dorthin gesetzt, weil die vielen Lampen ihm zugesetzt hatten und er frische Luft brauchte. Doch die frische Luft konnte seine Müdigkeit nicht überwinden. Vielleicht war er ein Sklave und hatte den ganzen Tag gearbeitet.

So was hat gerade noch gefehlt, er fällt herunter und ist tot. Das könnte die ganze Stadt in Aufruhr bringen. Da ist man mitten in einer gesegneten Versammlung und nun das. Paulus berührt wie Elia den Mann und ist sich sicher, dass der Tote, wie ihn der Arzt Lukas beschreibt, wieder zum Leben kommt. Paulus verordnet ihm Ruhe. Dann spricht Paulus weiter und sie feiern gemeinsam Abendmahl und damit wie Jesus durch das Kreuz den Tod überwunden hat. Diese Kraft erleben die Zuhörer gleich, indem der Mann wieder lebt.

Wer mit Gott unterwegs ist, wird nicht vor Leid und Schwierigkeiten bewahrt, doch Gott verherrlicht sich, indem er eingreift. Die Gewissheit, dass der Tod nicht das Letzte ist, hat Paulus die Zuversicht gegeben, direkt in die Schwierigkeiten zu laufen. In ihm ist die gleiche Kraft wie in Elia, die ihn in die Herausforderungen begleitet.

Gott wird in der Not erlebt – manchmal indem er die Last wegnimmt oder die Kraft gibt, sie zu ertragen. So war es bei Jesus als er in der Wüste versucht wurde und als er ans Kreuz ging. So haben es die Jünger von Jesus erlebt. Außer Johannes starben alle als Märtyrer. Die Gewissheit der Auferstehung war stärker als alle Todesdrohungen.

Gedanken zu Apostelgeschichte 20,1-16.

Das ist ein Impuls aus unseren Entdeckungen in einer ergebnisoffenen Bibelstudiengruppe. Wir sind auch offen für neue Teilnehmer im Linthgebiet (siehe Inspirierendes Bibelstudium). Gern gestalte ich auch Bibeltage an anderen Orten.

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Wer zuletzt lacht

3. März 2018
Die Leute machten sich über Jesus lustig (Lukas 16,14). Jesus meint doch in allem Ernst, dass man nicht Gott und das Geld gleichzeitig im Fokus haben kann (Lukas 16,13). Das Entscheidende ist, woran man sein Herz hängt (Lukas 16,15). Als Antwort auf ihn Spot erzählt Jesus die Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lukas16,19-31).
 
Jesus will damit aufzeigen, dass das irdische Leben nicht alles ist. Es gibt ein Leben danach. Es gibt auch eine Gerechtigkeit. Man erntet, was man gesät hat und kann sich dann nicht mehr arrangieren. Das Entscheidende ist, ob wir umsetzen, was man bei Mose und den Propheten lesen kann.
 
Spannend ist, dass nur Lazarus in dieser Geschichte einen Namen hat. Das ist wichtig, um die Geschichte verstehen zu können. Sein Name bedeutet weiterlesen →

Das Geschäft mit der ewigen Jungfrau

24. Februar 2018
Paulus hat von Gott in Ephesus bereits aufs Herz gelegt bekommen, dass sein Weg nach Rom geht (Apg. 19,21). Doch in Ephesus war gerade Erweckung. Soeben gab es ein großes öffentliches Statement, indem viele ihre Zauberbücher verbrannt hatten (Apg. 19,19).
 
Ephesus war ein wirtschaftliches und religiöses Zentrum. Deshalb verbreitete sich der Glaube, der der neue Weg genannt wurde (V.23), in der ganzen Gegend aus.
 
Die Leute kamen nach Ephesus, weil hier der große Tempel der Artemis (römisch Diana) stand. Es galt als eines der sieben Weltwunder. Der Tempel war auf Treibsand gebaut und nur die besten Materialien wurden gebraucht.
 
Hier in Ephesus gab es eine Artemis-Erscheinung (V.37). Deshalb entwickelte sich der Ort zu einem Wallfahrtsort. Immer im Mai gab es große Prozessionen und Feste zur Ehre von Artemis.
 
Hier verkauften die Silberschmiede Tempel und andere geweihte Gegenstände, denen anscheinend göttlich Kräfte, wie Schutz, zugeschrieben wurde. Paulus sprach gegen die Wirksamkeit solcher von Händen gemachten Bildern (V. 26). Er lästerte aber nicht über die Göttin (V. 37).
 
Artemis galt als Mutter alles Lebens. Sie ist die ewige Jungfrau und forderte von den Priestern und Tempel Dienerinnen das Zölibat (Ehelosigkeit aus religiösen Gründen) und Jungfräulichkeit. Sie gehört zu den zwölf wichtigsten Gottheiten der griechischen Mythologie. Sie war unter anderen Dingen die Hüterin der Frauen und Kinder.
 
Nun schien das Geschäft mit dem Glauben in Gefahr (V.27). Spannend ist, dass ein anderes Thema in den Vordergrund geschoben wurde. Wie oft transferieren wir unsere Konflikte in religiöse Gewänder. Viel hatten nicht mal eine Ahnung, warum man einen Mob gestartet hatte (V.32). Wie schnell kann man zum Mitschreier werden, anstatt sich an die richtigen Stellen zu wenden. Der Stadtschreiber ist hier ein Werkzeug Gottes, indem er darauf hinweist, dass man den ordentlichen Weg gehen soll. Für uns heißt das immer wieder, nicht hinten herum über jemanden zu sprechen sondern ihn direkt anzusprechen oder die Sache fallen zu lassen.
 
Paulus hört auf den Rat der Brüder und der Beamten und geht nicht zum Stadion. Manchmal ist einfach dran zu schweigen. Wahrscheinlich besonders dann, wenn Emotionen im Spiel sind, oder es nur um Hetze und Lästerungen geht.
 
Spannend ist auch, dass Paulus nie negativ über den Glauben der anderen sprach. Auf jeden Fall konnte man nicht sagen, dass sie Gott gelästert hatten (V.37). Ihm war es wichtig, dass der Glaube sein Vertrauen in Jesus setzt und nicht auf Gegenstände, welchen man göttliche Kräfte zuschreibt. Die Gefahr ist, dass ein Gegenstand oder eine Person, welche uns auf Gott hinweisen sollen, auf einmal anstelle von Gott treten können, weil wir unser Vertrauen in sie statt in Gott setzten.
 
Gott hat dem Wirken von Paulus hier einen Schlusspunkt gesetzt. Später kam Johannes, der Jünger von Jesus hierher. Im Jahr 431 fand hier das Dritte Ökumenische Konzil statt, an dem Maria in den Fokus der Theologie rückte.
 

Der Schlüssel zum ewigen Leben

17. Februar 2018
Bei der Geschichte vom barmherzigen Samariter geht es nicht um Krankenpflege, sondern darum meine Geschäftigkeit für einen Menschen der mir begegnet und meine Hilfe braucht zu unterbrechen.
 
Jesus wird gefragt, was der Schlüssel zum ewigen Leben ist. Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Das ist auch die Zusammenfassung des Alten Testamentes.
 
Doch der Fragesteller will sich gleich entschuldigen und meint wer, denn sein Nächster sei? Jesus antwortet mit einer Geschichte (Lukas 10,25-37).
 
Nicht mit einer Tat (an einem Menschen) ist meine Pflicht erfüllt und ich erhalte ewiges Leben, sondern indem ich meine Haltung ändere.
 
Mein Nächster ist nicht eine Person der Wahl. Ich muss nicht einen Auftrag suchen und erfüllen. Sondern ich werde ein Nächster durch mein verändertes Verhalten mit den Menschen die mir begegnen.
 
Der Priester (Vollzeiter) weiterlesen →

Salz und Licht

25. Januar 2018
Statt Rückzug – berühren. Statt verbergen – zeigen. Damit der Vater im Himmel wahrnehmbar ist und in den Fokus rückt.
 
Jesus spricht vom Salz und Licht.
 
Die ganze Finsternis der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen.
 
Salz bringt den Geschmack zur Entfaltung, Salz konserviert und galt zur Zeit der Bibel als reinigend (vgl. 2. Mose 30,35; 2. Könige 2,19-23; Hesekiel 16,4) und wurde Opfern beigegeben (3. Mose 2,13; Hesekiel 43,24). Mit Salz wird Fleisch koscher (jüdisch rein) gemacht. Jesus will hier sagen: Nachfolger von Jesus bewirken etwas. Sie sollen sich nicht zurückziehen sondern im Kontakt sein.
 
Durch Jesus wird es hell – es wird Licht.
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben, ebenso wie die Stadt Safed, die über dem See Genezareth thront. (Im Jerusalemer Talmud (RH 2:1, 58a) wird Safed als einer der Berggipfel erwähnt, von denen zur Zeit des Herodianischen Tempels Feuersignale übermittelt wurden).
 
Licht bringt hervor, was verborgen war. Wer nichts zu verbergen hat, muss sich nicht vor dem Licht fürchten, sondern kann sich darüber freuen.
 
Salz und Licht bewirken etwas. Das Ziel ist, dass die Menschen nicht einen Menschen ehren, sondern den Vater im Himmel verherrlichen (Vers 16). Paulus bezeichnet das als den Sinn des Lebens: „… damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien“ (Epheser 1,12 wie auch 1,6; 1,14).
 

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